LSth. Egger: Heimische Wasserrechte sind geschützt!

Vorarlberger Trinkwasserkonzept als Serviceleistung für Gemeinden in Ausarbeitung

Bregenz (VLK) – Für Wasserwirtschaftsreferent Landesstatthalter Dieter Egger sind die Vorwürfe der
Grünen, wonach die Verflechtung zwischen den Illwerken und
der Energie-Baden-Württemberg AG (EnBW) einen Zugriff auf
heimische Wasserrechte ermöglichen, nicht nachvollziehbar.
Laut Egger besteht kein Anlass zur Sorge eines Zugriffes
der EnBW auf heimische Wasserrechte. "Die heimischen
Wasserrechte, insbesondere die Trinkwasserversorgung, ist
durch das Wasserrecht geschützt", so Egger. ****

"Die gesellschaftliche Verknüpfung beschränkt sich auf
einen Stromliefervertrag. Durch die Gründung der Illwerke– Management GmbH ist das Geschäftsfeld Wasser klar von der Stromproduktion getrennt. Heimische Wasserrechte werden
durch das Wasserrecht ausreichend geschützt", betont der Landesstatthalter.

Vorarlberger Trinkwasserkonzept (VTKW)

Landesstatthalter Dieter Egger: "Zur langfristigen
Sicherung der Wasserversorgung des Landes wird derzeit das Vorarlberger Trinkwasservorsorgekonzept (VTWK) erarbeitet.
Dadurch soll eine genaue Erfassung des Wasserangebotes und
der bestehenden Versorgungsstrukturen erreicht und Fragen
des Trinkwasserschutzes, der Trinkwassernotversorgung und
von regionalen bzw. landesweiten Verbundsystemen für eine
hohe Versorgungssicherheit gezielt beantwortet werden."

Wie der Statthalter weiter ausführt, konnte die
landesweite Erhebung und Darstellung der vorhandenen Wasserressourcen (VTWK I) im Jahr 2000 abgeschlossen
werden. Darauf aufbauend erfolgt nun eine nach zweckmäßigen geografischen Einheiten gegliederte vertiefte Bearbeitung
mit Defizitanalyse der Wasserversorgungsstrukturen und der umfassenden landesweiten Trinkwasservorsorgeplanung. Die
Bearbeitung für das Montafon (VTWK II) wurde im Jahr 2001 abgeschlossen. Derzeit läuft die Bearbeitung für die
Gebiete Klostertal/Arlbergregion(VTWK III) und
Walgau/Großes Walsertal und Brandnertal (VTWK IV).

Enge Zusammenarbeit mit den Gemeinden

Die Ausarbeitung erfolgt im Auftrag des Landes und in
enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden. Die
Projektsunterlagen liegen in den Gemeinden und bei der Landesverwaltung zur Einsichtnahme auf. Das Land sieht die Erstellung des VTWK als Serviceleistung für die Gemeinden. Statthalter Egger: "Ich bin an der Einbindung und
Information aller Beteiligten sehr interessiert. Das VTWK
ist eine der wesentlichen Grundlagen für die langfristige
Sicherung der heimischen Wasserversorgung."
(bl/ug,nvl)

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