Stoisits: Auflösung des JHG-Wien muss sofort gestoppt werden

Vorfälle in JA Josefstadt beweisen Fehlentscheidung Böhmdorfers

OTS (Wien) - "Wir fordern die Vorsitzende des parlamentarischen Justizausschusses, Maria Fekter und Justizminister Böhmdorfer auf, die Auflösung des Jugendgerichtshofes Wien von der Tagesordnung des Nationalrates zu nehmen und dafür zu sorgen, dieses Vorhaben auf der Stelle zu stoppen", so die Justizsprecherin der Grünen Terezija Stoisits.

Die Behauptung von Justizminister Dieter Böhmdorfer, dass es möglich sei, jugendliche Häftlinge von erwachsenen Häftlingen in der größten Justizanstalt Österreichs zu trennen, zeugt von Realitätsverweigerung. Die jetzt bekannt gewordenen Vorfälle in der Justizanstalt Josefstadt zeigen deutlich, dass es nicht möglich war, für eine adäquate Unterbringung der Jugendlichen zu sorgen. "Der Jugendgerichtshof muss bestehen bleiben, damit derartige gesetzeswidrige Missstände nicht mehr passieren können," schließt Stoisits.

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