SPÖ-Lehner und SPÖ-Reiter: Absurde Entschuldigungs-Forderung von FPÖ-Barnet

SPÖ-Floridsdorf hat sich bei U 6-Verlängerung durchgesetzt -Falsche Versprechen und Wählertäuschung seitens der FPÖ

Wien (SPW-K) - Als "absurd" und "billiges Ablenkungsmanöver von
der katastrophalen FPÖ-Politik" bezeichneten Donnerstag der Floridsdorfer Bezirksvorsteher, Ing. Heinz Lehner, und SPÖ-Gemeinderat Günther Reiter die von FPÖ-Gemeinderat Barnet getätigte Kritik und die Forderung nach Entschuldigung der beiden Politiker im Zusammenhang mit der geplanten Verlängerung der U-Bahnlinie U 6 nach Stammersdorf und der Nordostumfahrung. Die beiden Mandatare wiesen in einer gemeinsamen Aussendung im Pressedienst der SPÖ Wien darauf hin, dass sich die Floridsdorfer SPÖ mit ihren Forderungen hinsichtlich der Verlängerung der U 6 durchgesetzt hätte. "Sich dafür zu entschuldigen, dass man mit seinen - von der großen Mehrzahl der Bevölkerung unterstützten - Wünschen und Vorschlägen durchgekommen ist, ist lächerlich. Wenn jemand Grund habe, sich bei der Bevölkerung zu entschuldigen, dann die FPÖ für ihre großangelegte Wählertäuschung vor allem gegenüber den sogenannten kleinen Leuten", hoben Lehner und Reiter hervor. ****

Stadtentwicklungsstadtrat Schicker hätte bereits unmissverständlich seine Priorität für die Verlängerung der U 6 bis nach Stammersdorf ausgedrückt, setzten die beiden Politiker ihre Ausführungen fort. Allein offen sei die Frage einer Beteiligung des Bundes an dem Projekt, sowie bisher bei den anderen U-Bahnlinien, im Ausmaß der Hälfte der Errichtungskosten. Die grundsätzliche Planung für die Linienführung liege bereits vor, Voraussetzung für die Detailplanung sei daher, so Lehner und Reiter, ein grundsätzliches, von der SPÖ-Floridsdorf gefordertes, Ja des Bundes, speziell von FPÖ-Infrastrukturminister Gorbach und vom ehemaligen langjährigen FPÖ-Politiker, Finanzminister Grasser, zu diesem Projekt und dem bisherigen Finanzierungsschlüssel.

Den Hinweis und die Kritik von Barnet an den beiden SPÖ-Politikern im Zusammenhang mit der Nordostumfahrung interpretierten Lehner und Reiter als unsachlichen Versuch, Druck auf die SPÖ und die beiden Bezirke wegen der von ihnen aus technischen, umweltschützerischen und wirtschaftlichen Gründen bevorzugten Variante auszuüben. "Statt zu polemisieren und kuriose Forderungen zu erheben wäre auch FPÖ-Gemeinderat Barnet gut beraten, bei diesen für Wien - und speziell den 21. und 22. Bezirk - so wichtigen Fragen ausschließlich die sachlichen Aspekte zu berücksichtigen", stellten Lehner und Reiter abschließend fest. (Schluss)

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