Ärztekammerwahlen: Kogelbauer fordert faire Verhandlungen

Kogelbauer: Sachliche und konstruktive Gespräche erforderlich -Geschlossenheit des Ärztestandes muss auch in Zukunft gewahrt bleiben

Wien (OTS) - Die Bundesobfrau der Kurie Angestellte Ärzte in der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK), Dr. Gabriele Kogelbauer, hat an sämtliche ärztlichen Interessenvertreter in den Ärztekammern appelliert, die nun beginnenden Koalitionsverhandlungen in jenen Ländern, die bereits die Wahlen zur Ärztekammer abgeschlossen haben, fair ablaufen zu lassen. "Das Gros der Wahlen ist geschlagen, jetzt geht es um sachliche Verhandlungen in einem konstruktiven Klima, um die ärztlichen Interessen auch in Zukunft möglichst gut vertreten zu können", erklärte Kogelbauer am Donnerstag in einer Presseaussendung.

Was die Spitalsärzte anginge, so wollten sie ihre Interessen in einem ihren Stimmenverhältnis entsprechenden Ausmaß wahrnehmen, kündigte Kogelbauer an. Bei den bereits abgeschlossenen Wahlen in den Bundesländern habe sich ein hoher Zuspruch für die dort angetretenen Spitalsärztegruppierungen gezeigt, die angestellten Ärzte wollten ihre Anliegen nun in den Kammern in entsprechendem Ausmaß vertreten.

Entschieden sprach Kogelbauer sich für die Einheit des Ärztestandes aus. "In einer Situation, in der gesundheitspolitisch vieles im Fluss ist und eine Reihe entscheidender Reformen anstehen, gilt es Einigkeit und Solidarität zu bewahren und gemeinsam für die Sache einzutreten", appellierte Kogelbauer an die Geschlossenheit des Ärztestandes auf regionaler und überregionaler Basis. Es gelte auch in Zukunft im Sinne der Anliegen aller Ärzte das Gemeinsame über das Trennende zu stellen. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Rückfragehinweis:
Pressestelle der Österreichischen Ärztekammer
Tel.: 01/512 44 86

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAE0001