Solarenergieförderung: Rohr fordert von Pfeifenberger schriftliche Zusage über sechs Millionen Euro

Blockadevorwurf "haltlos" - Förderrichtlinien werden in der kommenden Regierungssitzung vorgelegt

Klagenfurt (SP-KTN) - LR Reinhart Rohr hat Donnerstagvormittag den Vorwurf von Finanzreferent Karl Pfeifenberger zurückgewiesen, das Umweltreferat würde eine Solarkampagne blockieren. Derlei Beschuldigungen seien absolut haltlos und als "politisches Ostereierpecken" zu werten.

Tatsächlich habe es in dieser Angelegenheit am vergangenen Montag ein ausführliches Gespräch mit Wohnbaureferent, LR Gerhard Dörfler, gegeben, bei dem man sich darauf verständigt habe, in der kommenden Regierungssitzung die entsprechenden Richtlinien für die Solarkampagne vorzulegen, bestätigte Rohr, der ein offensichtliches Kommunikationsproblem zwischen Dörfler und Pfeifenberger ortet.

Voraussetzungen für die Durchführung dieser Kampagne sei allerdings die Bereitstellung der notwendigen Budgetmittel durch den Finanzreferenten, so Rohr. Der Umweltreferent verlangt deshalb von Pfeifenberger noch heute eine schriftliche Zusage über zusätzliche 1,5 Millionen Euro für da Jahr 2003 und zusätzliche 4,5 Millionen Euro für 2004, ansonsten könne ab September dieses Jahres nicht einmal mehr die Grundförderung für Solarenergieanlagen ausbezahlt, geschweige denn die geforderte Sonderkampagne finanziert werden.

Im Übrigen sei die Solarenergiekampagne eine hervorragende und wichtige Sache, sagte der Umweltreferent, der darüber hinaus bessere Förderungen für alle alternativen Energieformen einmahnt. (Schluss)

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