Front-Office in Bratislava

Wien (OTS) - Der Primator von Bratislava, Andrej Durkovsky, kündigte am 16.04.2003, die Schaffung eines Front-Office nach Wiener Vorbild an. Die Eröffnung ist für Anfang September 2003 geplant. Ziel ist es, mehr Bürgernähe zu schaffen und die Korruption zu bekämpfen.

Im Rahmen der regelmäßigen Pressekonferenz im Rathaus von Bratislava versprach Durkovsky auch die behindertengerechte Ausstattung des Front-Office im Magistrat. Dieses werde im Gebäude des "Neuen Rathauses" untergebracht.****

Laut dem Wiener "compress"-Verbindungsbüro in Bratislava soll der Betrieb Anfang September 2003 aufgenommen werden.

Vorgesehen ist damit die Einrichtung einer zentralen Anlaufstelle für die Anliegen der Bürger. Speziell geschulte Mitarbeiter werden die Anträge, Ansuchen und Beschwerden entgegennehmen und an die entsprechenden Magistratsabteilungen weiterleiten. Dem Bürger bleibe damit der Spießrutenlauf zwischen den einzelnen Magistratsabteilungen erspart, so der Primator. Es werde auch ein gesteigertes Vertrauen der Bürger an die Magistratsabteilungen erwartet. Auch mögliche Korruptionsverdächtigungen werden so ausgeräumt, da der Antragssteller mit dem zuständigen Referenten nicht direkt und nicht ohne Kontrolle in Berührung kommt. Mit dem Front-Office Projekt erfüllt Durkovsky laut eigenen Angaben eines seiner Wahlversprechen, nämlich den Magistrat den Menschen näher bringen. (Schluss) eb

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