Kossina: Wandern in Wien

Über den Nasenweg hinauf auf den Leopoldsberg

Wien (OTS) - "Natur pur erleben - das kann man in Wien auf vielen Wanderwegen. Manche dieser Wege sind etwas ganz Besonderes: Sie führen durch ökologisch wertvolle Gebiete mit vielen seltenen Tieren und Pflanzen. Gleichzeitig erzählen sie Geschichten aus der bewegten Vergangenheit der Stadt", so Umweltstadträtin Dipl. Ing. Kossina am Donnerstag. Einer dieser Wege zur Natur ist der "Nasenweg", der seit dem Jahr 1800 vom Kahlenbergdorf hinauf auf den Leopoldsberg führt, teilweise über monumentale Treppen und Stiegenanlagen. Ein neuer Folder der Wiener Umweltschutzabteilung (MA 22) erzählt Wissenswertes aus der bewegten Geschichte des Nasenweges und über die Natur, die sich hier oft von Ihrer schönsten Seite zeigt. Der Folder ist gratis bei der MA 22 - Umweltschutz unter 4000 / 88220 erhältlich.****

Großartiger Blick auf Wien

Der Leopoldsberg ist gerade Mal 425 Meter hoch und trotzdem prägt er das Landschaftsbild auf beeindruckende Weise. Die Natur schützt den schon von weitem sichtbaren Berg an drei Seiten: Im Norden das Weidlingbachtal, im Süden der tiefe Einschnitt des Waldbaches und im Südosten der Steilabfall zur Donau, der auch als "Nase" bezeichnet wird. Den hier angelegten rund 1,5 kilometerlangen Nasenweg macht seine einzigartige Gestaltung zu einem ganz besonderen Wiener Wanderweg. In nur 45 Minuten überwindet man 220 Höhenmeter und bezwingt dabei zwölf Kehren und neun Stiegenanlagen mit 310 Stufen. Grandios präsentieren sich die Panoramablicke, die man von den Aussichtswarten entlang des Nasenweges hat.

Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen

Der Weg schlängelt sich sehr oft auch durch völlig unberührte Natur, die viele pannonische Kostbarkeiten aus der Tier- und Pflanzenwelt beherbergt. Hier findet der Mittelspecht einen seiner in Wien bereits raren Lebensräume. Die Balzrufe dieser sind kleinen Spechtart mit roter Kopfkappe sind im Frühjahr nicht zu überhören. Flaumeiche, Feldahorn, Sommerlinde, Esche und Griechischer Mehlbeerbaum dominieren die Baumschicht. In der Strauchschicht gedeihen Dirndlstrauch, Wolliger Schneeball und Warziger Spindelstrauch. Die Flaumeichenwälder werden vom Gartenbaumläufer bewohnt. Diesen Vogel erkennt man an seinen "tit-tit" Rufen. Weiters sind hier zu finden: Äskulapnatter, Zebraschnecke und Segelfalter.

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Nasenweg

Ins Kahlenberdorf, wo der Nasenweg beginnt kommt man am besten mit der Schnellbahnlinie S40. Sie verkehrt werktags im ½ Stunden-Takt, sonst jede Stunde. Eine Alternative zur Anreise: ab U4-Station Heiligenstadt: Buslinie nach Klosterneuburg (Intervall: 10 bis 15 Minuten) Rückfahrt nach Heiligenstadt: Buslinie 38A (30 Minuten Intervall). Auf allen Strecken sind die Fahrscheine der Wiener Linien gültig.(Schluss) gat/bfm

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