ARBÖ: In die Ostern nicht zu rasen, raten Dir die Osterhasen

Beim Angurten sind Frauen in der Pole Position

Wien (OTS) - In die Ostern nicht zu rasen, raten Dir die
Osterhasen - Die alte Binsenweisheit sollten Autofahrer angesichts der Verkehrslawinen zu Ostern und der angekündigten Kontrollen der Exekutive verstärkt beherzigen, rät der ARBÖ. Besonders wichtig:
Keinen Meter fahren, ohne sich anzugurten. Ohne Gurt ist das Verletzungsrisiko neunmal so hoch.

   Wie die ARBÖ-Grafik zeigt, haben vor allem die männlichen Österreicher beim Anschnallen gegenüber den Frauen akuten Nachholbedarf: nur 72,1 Prozent der Lenker und gar nur 66,9 Prozent der Beifahrer schnallen sich an, während sich 78,9 der Lenkerinnen und 85,2 Prozent der Beifahrerinnen angurten. Auf den Hintersitzen nimmt das Gurtenbewusstsein bei beiden Geschlechtern dramatisch ab:
Nur mehr 65 Prozent der Frauen und 57 Prozent der Männer benutzen die Gurte, wenn sie im Fond mitfahren. Einschränkend: nicht alle Fahrzeuge sind mit Gurten ausgestattet.

   Die Exekutive hat über Ostern verstärkte Verkehrskontrollen gegen Raser, Alkohol- und Drogenlenker angekündigt. Laut Innenministerium sind 7.000 Gendarmen und Polizisten im Dienst, die über 1.655 Laserpistolen und 1.655 Alkomaten verfügen. Weitere 96 Radargeräte sind fix installiert und 175 Beamte sind in Zivilfahrzeugen unterwegs. Erstmals im Einsatz  wird die Exekutive auch auf "zivilen" Motorrädern sein. Im vergangenen Jahr kamen im Osterverkehr auf den heimischen Straßen zwölf Menschen ums Leben.. Der ARBÖ appelliert an alle Autofahrer, sich beim Fahren an die Straßen- und Verkehrsverhältnisse anzupassen, zumal man sich auf etwa 25 größere Baustellen im Autobahnbereich einstellen muss.

   Der ARBÖ-Informationsdienst rechnet mit drei Osterreisewellen am Karfreitag, Karsamstag und Ostermontag. Am Karfreitag wird es vor allem in Ostösterreich zu Staus kommen mit "Highlights" auf der A23 (Südosttangente) und der A2 (Südautobahn). Samstag werden vor allem die Transitrouten in Westösterreich von der zweiten Reisewelle betroffen sein, weil nun auch in den deutschen Bundesländern Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein die Osterferien beginnen und mit einem Schub von Ausflüglern aus den übrigen acht deutschen Bundesländern zu rechnen ist, in denen die Osterferien bereits begonnen haben. Viel Geduld werden die Autofahrer vor allem am Grenztunnel Vils/Füssen auf der B 179, Fernpass Bundesstraße und den Tunnelportalen auf der A 14, Rheintalautobahn, auf der gesamten Fernpassstrecke in Richtung Süden haben müssen. Auch vor der Mautstelle Schönberg auf der A 13 Brennerautobahn ist mit Wartekolonnen zu rechnen. Am Ostermontag wird der Rückreiseverkehr die üblichen Transitrouten in Westösterreich, die Stadteinfahrten in die Großstädte Wien, Graz und Linz sowie die Grenzübergänge "überschwemmen".  Erschwerend hinzu kommt der Ferienbeginn in der Tschechischen Republik.

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