Fachverband der Pensionskassen Österreich: Betriebliche Altersvorsorge.

12 Jahre Erfahrung fließen in den Entwurf zum Budgetbegleitgesetz ein, um die 2. Säule - betriebliche Altersvorsorge weiter zu stärken.

Wien (OTS) - Dkfm. Dietmar Neyer, Obmann des Fachverbandes der Österreichischen Pensionskassen anlässlich der aktuellen Diskussion:

"Jeder hat Recht, der die zweite Säule - die betriebliche Altersvorsorge - als unverzichtbaren Zusatz für ein modernes, sozial gerechtes und tragfähiges Pensionssystem sieht. Sowohl für Arbeitgeber, die eine Bindung von qualifizierten Mitarbeitern wünschen, als auch für Arbeitnehmer, die Pensionslücken schließen wollen, ist die Pensionskasse als betriebliche Altersvorsorge die Lösung. Dies wird auch in den nächsten Jahren für anhaltend starke Nachfrage sorgen."

Zu zahlreichen kolportierten Meldungen der letzten Tage stellt Neyer fest, dass die Österreichischen Pensionskassen längerfristig die Erwartungen erfüllt haben und mit dem anvertrauten Geld besonders verantwortungsvoll umgegangen sind. Die Pensionskassen haben trotz der letzten Jahre seit der Gründung das Sozialkapital um durchschnittlich fast 7% pro Jahr vermehren können. Know-How, Verantwortung, Transparenz und Mitbestimmung - in den Aufsichtsräten und Veranlagungsausschüssen der Pensionskassen sind Vertreter der Zusatz-Pensionisten - sind Qualitätsmerkmale der Pensionskassen.

Bei der Erstfassung des Pensionskassengesetzes 1991 waren die starken Schwankungen auf den Kapitalmärkten der letzten Jahre nicht vorstellbar. Daher ist es richtig, gemachte Erfahrungen in eine Gesetzesnovelle einfließen zu lassen. "Dabei werden die Pensionskassen verpflichtet, zusätzliches Sicherheitskapital aufzubauen," so Neyer. Die Mindestverzinsung wird es auch in Zukunft für heutige und zukünftige Zusatz-Pensionisten geben. Da der Veranlagungszeitraum für zukünftige Zusatz-Pensionisten 40 und mehr Jahre beträgt, macht es Sinn, den Durchrechnungszeitraum diesen Zeiträumen anzupassen, damit Pensionskassen nicht in kurzfristige und wenig effiziente, sondern in langfristige und ertragreiche Investments veranlagen können.

Abschließend wiederholt Neyer seinen Appell für gemeinsame, sinnvolle Lösungen: "Banken, Versicherungen und Pensionskassen sind aufgerufen, zusammen mit den Sozialpartnern Rahmenbedingungen festzulegen, die es erlauben, den Österreichern ein optimales Angebot für die Sicherung des Lebensstandards im Alter zu machen."

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