Bregenzerwald Studie: Keine einseitige Betrachtungsweise

LR Rein: Studie ist Diskussionsgrundlage, keine endgültige Entscheidung

Bregenz (VLK) – Tourismuslandesrat Manfred Rein weist die
von Grünensprecher Johannes Rauch im Zusammenhang mit der Bregenzerwald Studie erhobenen Vorwürfe entschieden zurück:
Die vom Land in Auftrag gegebene Studie ist eine Diskussionsgrundlage und stellt auf objektive Weise
verschiedene Szenarien dar. Erst nach ausführlicher
Diskussion und Meinungsbildung werden Entscheidungen
getroffen, betont Rein. ****

Der Tourismus spielt im Bregenzerwald eine maßgebliche
Rolle. Der gesamte Wirtschaftsraum Bregenzerwald profitiert
vom touristischen Geschehen und deshalb besitzt die Weiterentwicklung des Tourismus im Bregenzerwald einen
hohen Stellenwert. "Es liegt in der Verantwortung der
politischen Vertreter, über alle Varianten nachzudenken",
so Landesrat Rein, es müsse eine Gesamtbetrachtung der
Situation stattfinden. Grünensprecher Rauch wäre gut
beraten, seine einseitige Betrachtungsweise abzulegen,
betont Landesrat Rein: "Wenn man hinter jeder Maßnahme zur Weiterentwicklung eine ökologische Katastrophe vermutet,
ist man zum Nichtstun verdammt. Das bedeutet Stillstand,
und Stillstand bedeutet gegenüber anderen Regionen, die
sich konsequent weiterentwickeln, letztendlich
Rückschritt."

Montafonstudie: "Win-win-Situation"

Im Bregenzerwald gelte es, eine klares, für die nächsten
10 bis 15 Jahre geltendes Konzept zu erarbeiten, führt der Tourismusreferent der Landesregierung aus: "So wie Anfang
der 80er Jahre auf der Grundlage der Montafonstudie ein
Konzept erarbeitet wurde, welches heute noch gültig ist und
damit für alle Betroffenen in der Region Montafon eine win-
win Situation geschaffen wurde."

Alle Institutionen miteinbeziehen

Ein vorrangiges Anliegen der Landesregierung ist es, so
Rein, alle betroffenen Institutionen in die
Entscheidungsprozesse einzubeziehen: "Schon bei der
Erstellung der Bregenzerwald Studie wurden zahlreiche
Interviews mit den Gemeinden, aber auch mit
Interessensvertretungen, vor allem Naturschützern,
geführt".

Es entspreche auch nicht der demokratischen Gesinnung in
unserem Land, über Köpfe hinweg zu entscheiden und Bürgern
einer Region Maßnahmen aufzuzwingen, vor allem wenn sie so nachhaltig sind wie ein Konzept zur Entwicklung des
Tourismus, betont Rein abschließend: "Daher werden wir auf
der Grundlage der vorliegenden Studie umfangreich Gespräche führen. Erst nach ausführlicher Diskussion und
Meinungsbildung wird eine Entscheidung getroffen."
(so/tm,nvl)

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