Waneck: Exekutivdirektor Dr. Peter Piot von UNAIDS (United Nations Joint Programme on HIV/AIDS) bei Staatssekretär Univ. Prof. Dr. Reinhart Waneck

Internationaler Kampf gegen AIDS und andere armutsbedingten Krankheiten

Wien, (BMGF/STS) (OTS) - "Die im Jahr 1993 von der internationalen Staatengemeinschaft ins Leben gerufene UNAIDS, hat die Aufgabe, die spezifischen HIV/AIDS- Politiken der Co-Sponsoren unter einer gemeinsamen politischen Linie zu vereinigen", so FP-Gesundheitsstaatssekretär Univ. Prof. Dr. Reinhart Waneck, anlässlich des heutigen Treffen mit Exekutivdirektor Dr. Peter Piot.*****

Dr. Peter Piot berichtete über die wesentlichen Aspekte der neu fokussierten Aktivitäten im Hinblick auf den 5-Jahres-Evaluierungsplan und den Einheitlichen Budget- und Arbeitsplan. Als besonders dramatisch sei, dass die AIDS-Epidemie weiterhin ungebremst, insbesondere in der afrikanischen Region (mit Dezember 2002 leben 42 Mio. Menschen mit der HIV/AIDS-Infektion, das sind 5,9 Mio. mehr als 2 Jahre davor)fortschreite, berichtete Waneck. So wurden im Jahr 2002 5 Mio. Personen neu infiziert und 3,1 Mio. starben an HIV/AIDS.

Als Arzt und Staatssekretär, sei es Waneck einerseits besonders wichtig, auf das Schicksal von HIV/AIDS betroffenen Menschen aufmerksam zu machen, auf der anderen Seite solle man sich jedoch schwerpunktmäßig mit der Prävention befassen, so Waneck.
Hier wären insbesondere die Gruppe der Kinder, Maßnahmen zur Versorgung der AIDS-bedingten Waisenkinder als auch spezielle Maßnahmen zum Schutz der besonders gefährdeten Gruppe junger Mädchen und Frauen zu sehen, so der Staatssekretär. "Gegebenenfalls solle man aber auch an spezielle Aspekte wie AIDS-Prävention und AIDS-Maßnahmen in speziellen Situationen, d.h. insbesondere in kriegsgeschüttelten Gebieten, denken", betonte Waneck.

Exekutivdirektor Dr. Peter Piot bat Staatssekretär Waneck, ob die Republik Österreich in Hinkunft bereit wäre, ihre Position an der Schwelle zu dem ehemaligen Osten und die damit traditionell guten Verbindungen zu osteuropäischen Staaten zugunsten de UNAIDS-Programmes einzusetzen.

Als für die Gesundheit in Österreich verantwortlicher Staatssekretär sei es besonders wichtig, so der Staatssekretär, dass Österreich auch als Brücke zu den Osteuropäischen Staaten fungiere, um die Beitrittsländer im Gesundheitsbereich Europafit zu machen. (Schluss) cc bxf

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