NÖGKK-Obmann Hutter: "Keine Selbstbehalte beim Rettungstransport!"

St. Pölten (OTS) - "Wir haben die Selbstbehalte für Rettungsfahrten gerade noch abwenden können." Für die Selbstverwaltung der Nö. Gebietskrankenkasse unter Obmann Gerhard Hutter war die notwendige Neuregelung für Rettungstransporte alles andere als eine leichte Entscheidung. Denn "Rechnungshof, Bundesministerium und der Hauptverband haben uns wegen der explodierenden Kosten die Daumenschrauben angesetzt", so der NÖGKK-Obmann.

Am 16.4.2003 war der Vorstand der NÖGKK wegen der dramatischen Kostenentwicklung im Bereich der Krankentransporte zusammengekommen. Der Rechnungshof hatte auf Grund dieser Entwicklung - im Vorjahr hat die NÖGKK allein für Rettungstransporte 27 Mio. Euro ausgegeben -aufgefordert, das Transportwesen neu zu überdenken. Ventiliert wurde - wie es andere Kassen bereits tun - für Rettungstransporte einen Selbstbehalt einzuheben. "Das konnten wir mit vereinten Kräften abwenden", ist Hutter erleichtert. "Mit der neuen Regelung haben wir einerseits eine 100-prozentige Versorgung der Patienten im medizinisch indizierten Bereich ohne Kosten für den Patienten sicher gestellt. Und schaffen durch Konzentration auf medizinisch notwendige Fälle dennoch unser Sparziel!"

Das heißt, dass die Kasse nach wie vor die vollen Kosten für Notfälle, Liegendtransporte, Flugrettung oder aber für Chemo-, Strahlentherapie und Dialysepatienten übernimmt. Für sonstige Krankentransporte (Sitzendtransporte, Fahrten mit Taxis oder privaten PKWs) erfolgt eine Kostenerstattung in der Höhe des halben amtlichen Kilometergeldes.

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