Große Auszeichnungen für zwei Schauspielproduktionen der Wiener Festwochen 2003

Wien (OTS) -

  • "Der Moskauer Chor" erhält die "Goldene Maske" für die beste russische Schauspielinszenierung.
  • Patrice Chéreaus "Phèdre" ist in sieben Kategorien für die französischen Molières 2003 nominiert.

Mit der Verleihung des bedeutendsten russischen Theaterpreises "Goldene Maske" ging in St. Petersburg der Wettbewerb der besten russischen Theaterproduktionen zu Ende. Beste Schauspielinszenierung der Spielzeit 2002/2003 wurde "Der Moskauer Chor" von Ludmila Petruschewskaja in der Regie von Igor Konjaew. Die "Goldene Maske" für die beste Schauspielerleistung in der Kategorie "Weibliche Hauptrolle" ging an Tatjana Shchuko, die in dieser Inszenierung die Rolle der Lika spielt.
Die "Goldene Maske" wird seit 1994 jährlich in den Bereichen Oper, Ballett, Schauspiel, Puppentheater, Operette und Modern Dance verliehen. Insgesamt werden zum "Russischen Theatertreffen" jährlich mehr als 100 Produktionen nominiert.
Die internationale Premiere von "Der Moskauer Chor", eine Produktion des St. Petersburger Maly Theaters, wird bei den Wiener Festwochen 2003 stattfinden: in russischer Sprache mit deutschen Übertiteln wird "Der Moskauer Chor" vom 16. bis 19. Juni, um 20.30 Uhr in der Halle G im MuseumsQuartier zu sehen sein.

Patrice Chéreaus Inszenierung von Racines "Phèdre", eine Koproduktion von Odéon-Théâtre de l'Europe in Paris und RuhrTriennale, wurde in sieben Kategorien für den bedeutendsten französischen Theaterpreis "Molière" nominiert, darunter als bestes Stück des Jahres. Auf der Nominierungsliste stehen außerdem Dominique Blanc (Phädra) als beste Schauspielerin, Marina Hands (Aricie) als beste weibliche Nebenrolle und als beste Nachwuchs-Schauspielerin, Michel Duchaussoy (Théramene) als beste männliche Nebenrolle, Patrice Chéreau für die beste Regie und Dominique Bruguière für das beste Lichtdesign. Die "Molières 2003" werden am 12. Mai im Pariser Théâtre Mogador verliehen. Die "Phèdre"-Vorstellungen bei den Wiener Festwochen - in französischer Sprache, simultan übersetzt ins Deutsche - sind vom 28. bis 31. Mai, um 19.30 Uhr in der Halle E im MuseumsQuartier. Am 31. Mai gibt es auch eine Nachmittagsvorstellung um 14.30 Uhr.

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