Lunacek: Europa kann endlich in die Zukunft blicken

Friedensorientierte Außenpolitik als erste Priorität für die Zukunft

OTS (Wien) - "Mit der Unterzeichnung der Beitrittsverträge für die zehn neuen EU-Mitglieder kann Europa endlich in die Zukunft blicken, die Nachkriegsordnung ist zu Ende", betont die außenpolitische Sprecherin der Grünen, Ulrike Lunacek.

Lunacek zeigte sich erfreut über diesen "historischen Tag für Europa". Natürlich lägen noch einige Schwierigkeiten auf dem wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Pfad dieser Erweiterung, doch das politische Signal der Einheit Europas sei friedenspolitisch das Wichtigste, erklärte Lunacek, die im selben Atemzug sowohl an jetzige als auch an künftige EU-Länder appelliert, europäisches Denken tatsächlich über Nationales zu stellen. Dies müsse sich vor allem auch in einer gemeinsamen Außenpolitik widerspiegeln, die friedliche Konfliktlösungen eindeutig vor militärische setzt.

An die österreichische Bundesregierung appellierte Lunacek, bei den Übergangsfristen für die ArbeitnehmerInnen-Freizügigkeit nicht starr auf der Sieben-Jahre-Regelung zu beharren, sondern die Fristen nach den tatsächlichen Anforderungen in Österreich wie in den Nachbarstaaten kürzer zu gestalten.

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