Spitäler: Darabos warnt ÖVP vor Verunsicherungskampagne

SP-Mandatar kritisiert parteipolitisch motivierte Pauschalverurteilungen: "Vertrauen in hervorragendes Gesundheitsangebot nicht aufs Spiel setzen"

Wien (SK) In seiner Funktion als Landtagsabgeordneter warnte SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos heute die ÖVP Burgenland vor einer "parteipolitisch motivierten Verunsicherungskampagne gegen das burgenländische Gesundheitssystem". Es sei unseriös und fahrlässig ein Buch mit anonymisierten Behauptungen, deren Wahrheitsgehalt nicht nachvollziehbar sei, für politische Angriffe und Pauschalverurteilungen zu missbrauchen, so Darabos: "Die unwiderlegbaren Fakten zur burgenländischen Gesundheitspolitik sind, dass wir unsere Spitäler mit Milliardenaufwand modernisiert haben und dass rund 2.800 Mitarbeiter mit großem persönlichen Einsatz die Patientinnen und Patienten an unseren Krankenhäusern betreuen. Das Vertrauen in dieses hervorragende Gesundheitsangebot sollte nicht aus parteipolitischen Gründen aufs Spiel gesetzt werden." ****

Ärztliche Kunstfehler seien niemals auszuschließen, fügte Darabos hinzu. Deshalb sei es richtig, dass allen Beschwerden nachgegangen werde. Die KRAGES werde sich um eine lückenlose Aufklärung bemühen. Von Landesseite seien zur Wahrung der Patientenrechte alle Vorkehrungen getroffen worden: "Wir haben vor zwei Jahren eine unabhängige Patientenanwaltschaft eingesetzt. Diese Institution arbeitet seither effizient und zuverlässig." Der ÖVP sei ins Stammbuch geschrieben, dass sie die burgenländische Gesundheitspolitik seit Jahren in einem lückenlosen Konsens mitgetragen habe, so Darabos: "Seit Gründung der KRAGES waren immer auch ÖVP-Delegierte im Aufsichtsrat vertreten. Es gab dort - wie in der Landesregierung auch - noch niemals einen Beschluss, der nicht einstimmig gefasst worden wäre." (Schluss) wf/mp

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