Verstärktes Verkehrssicherheitsmanagement zu Ostern

Appell des Innenministers an alle Verkehrsteilnehmer

"Leisten Sie Ihren Beitrag zu einem verkehrssicheren Osterwochenende und helfen Sie mit, dass alle Verkehrsteilnehmer wieder gesund nach Hause kommen".
Mit diesem Appell richtet sich Bundesminister Strasser an alle Verkehrsteilnehmer und kündigt punktgenaue Kontrollen und konsequentes Vorgehen gegenüber Rasern, Alkohol- und Drogenlenkern an.

Die Polizei und Gendarmerie wird in der Zeit vom 18. bis 21. April 2003 verstärkt Verkehrssicherheitsmanagement betreiben.

Den täglich rund 7.000 im Einsatz befindlichen Exekutivbeamten stehen hiefür insgesamt mehr als 3.500 Verkehrsüberwachungsgeräte (davon 1.314 Lasergeräte, 96 stationäre Radargeräte, 175 Zivilstreifenfahrzeuge, 1.655 Alkomaten, 10 Abstandsmess-Systeme, etc.) zur Verfügung.

Im vergangenen Jahr sind am Osterwochenende bei 11 tödlichen Unfällen 12 Verkehrsteilnehmer ums Leben gekommen. Im Jahr 2001 wurden 14 und im Jahr 2000 17 Menschen tödlich verletzt. 1992 und 1995 wurden mit jeweils nur 8 Verkehrstoten die günstigsten Ergebnisse seit Einführung der Statistik im Bundesministerium für Inneres (1968) verzeichnet. Zum Vergleich dazu mussten im bisher schlimmsten Jahr 39 Tote am Osterwochenende 1976 beklagt werden.

"Schon alleine durch die Einhaltung der einfachsten Grundregeln können viele Unfälle oder gefährliche Situationen im Straßenverkehr vermieden werden", so Strasser und richtet die folgenden 6 Punkte an das Gewissen der Verkehrsteilnehmer:

- Seien Sie sich der hohen Verantwortung bewusst, die das Lenken von Fahrzeugen mit sich bringt.

- Begegnen Sie anderen Verkehrsteilnehmern partnerschaftlich und rücksichtsvoll.

- Passen Sie unbedingt die Geschwindigkeit den jeweiligen Straßen-, Verkehrs- und Sichtverhältnissen an.

- Halten Sie Abstand und gehen Sie beim Überholen keinerlei Risiko ein.

- Unternehmen Sie Fahrten nur in einem verkehrstüchtigen Zustand.

- Die Lenker von Motorrädern sollten bei der ersten "Frühlingsausfahrt" besonders vorsichtig sein.

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Mag. Karin Holdhaus
Pressesprecherin
Bundesministerium für Inneres
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