Lothar Matthäus rechnet in NEWS mit Rapid ab

Beinharte Kritik an Andi Herzog, Klubpräsident Edlinger und Managern: "Der Fisch stinkt vom Kopf."

Wien (OTS) - In einem Interview für die morgen erscheinende
Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS nimmt Rapids Ex-Trainer Lothar Matthäus zur Krise seines ehemaligen Vereines Stellung. Und das in Form einer beinharten Abrechnung. Für Matthäus ist der Absturz des Wiener Traditionsklubs keine Überraschung. Matthäus, der zur Zeit als Trainer in Belgrad große Erfolge feiert: "Der Fisch fängt immer beim Kopf zu Stinken an." Vor allem Rapids Präsident und Ex-Finanzminister Rudolf Edlinger wirft Matthäus Selbstherrlichkeit vor: "Edlinger hat keine Ahnung von Fußball, will Rapid repräsentieren, ist aber nur ein Selbstdarsteller."

Das gesamte grün-weiße Management findet vor Matthäus wenig Gnade:
"Bei Rapid sitzen unqualifizierte Leute an den wichtigsten Stellen. Manager Kuhn, schön und gut, er soll sich bei Rapid mit dem Rechtsanwalt auseinandersetzen, aber nicht mit dem Sport. Und Manager Ebner weiß nicht einmal, was los ist. Er kommt nicht vom Fach und ist völlig überfordert, ein Schreibtisch-Angestellter."

Aber auch die - so Matthäus - "kleinen Leute" wären ein Rapid-Problem. Matthäus: "Auch der dicke Masseur und der kleine Zeugwart haben hintenrum immer gesägt."

Erwartungsgemäß bekommt auch Rapid-Kapitän Andreas Herzog sein Fett ab. Matthäus über Herzog: "Andi Herzog konnte Rapid nie helfen und hat die Mannschaft gespalten. Er ist ein Spieler, der versucht hat, noch ein bisschen Fußball zu spielen, aber erwar nie ein Vorbild auf dem Platz. Er wollte sein Häuschen bauen und hatte längst seinen Vorruhestand geplant."

Matthäus kritisiert auch einzelne Spieler wie Roman Wallner ("Hat die falschen Freunde", "Braucht Hilfe.") Einzig und allein Andi Ivanschitz kommt bei Matthäus gut weg: "Ein Jahrhunderttalent. Wie herzog vor 15 Jahren. Schon wegen ihm hätte ich Herzog nie zurückgeholt, denn er macht Ivanschitz kaputt."

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