Bundestierschutzgesetz würde auch in Wien den Tierschutz verbessern

Wiener Grüne GR Claudia Sommer-Smolik zum Grünen Antrag zur Umsetzung des Tierschutz-Volksbegehrens

Wien (Grüne) - "Wenn Tierschutz in Österreich ernst genommen werden soll, ist die Schaffung eines einheitlichen Bundestierschutzgesetzes unumgänglich", stellte heute die Tierschutzsprecherin der Wiener Grünen, Claudia Sommer-Smolik, fest. Eine unüberschaubare Anzahl von Bestimmungen in Landesgesetzen und der mangelhafte Vollzug dieser, haben dazu geführt, dass Tierquälerei bei der Nutztierhaltung in Österreich gang und gebe ist.

Besonders verweist Sommer-Smolik darauf, dass es bei einem einheitlichen Bundestierschutzgesetz zu keiner Nivellierung nach unten kommen darf. "Das Wiener Tierschutzgesetzes ist eines der Landesgesetze mit höherem Standard, so sind in Wien etwa die Legebatterien verboten, aber auch hier gibt es Verbesserungsmöglichkeiten, vor allem hinsichtlich der Mindeststandards für die Tier-Ställe". Fortschrittliche Regelungen zur Nutztierhaltung sollten sich nicht nur am EU-Mindeststandard orientieren, sondern darüber hinausgehen.

Abschließend verweist Sommer-Smolik auch auf die spezifischen Gegebenheiten des Tierschutzes in der Großstadt: "Im Bundestierschutzgesetz muss die Möglichkeit vorgesehen werden, eine Ausbildung für HundehalterInnen, den sogenannten Hundeführ- bzw. Hundeführerschein, verpflichtend zu machen."

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