Jerusalem kritisiert Zustand des Flughafen-Mediationsverfahrens

Wien (OTS) - Ein aktives politisches Handeln seitens Bürgermeister Häupl wäre angesichts der aktuellen Situation im Flughafen-Mediationsverfahren dringend angesagt, kristisierte am Mittwoch GR Susanne Jerusalem bei einem Mediengespräch. Derzeit herrsche der Eindruck vor, dass vor allem die am Verfahren beteiligten Bürgerinitiativen "vertröstet" würden, meinte Jerusalem weiter, "während sich Landeshauptmann Dr. Häupl wie ein Aktienbesitzer verhält, dem zur Lebensqualität und Gesundheit der betroffenen Bevölkerung nichts einfällt". Laut Jerusalem haben sich die Landungen auf dem Flughafen Schwechat, speziell auf Piste 11, die die Wiener Bezirke Favoriten, Simmering, Rudolfsheim-Fünfhaus, Margareten und Penzing betrifft, zwischen 1998 und 2002 um 50, 6 Prozent, oder in Zahlen ausgedrückt: von 9547 auf 14.384 Landungen gesteigert. Als weiteren Kritikpunkt nannte Jerusalem die ungenügende Informationspolitik, speziell der Penzinger Bevölkerung. Derzeit hätten viele Bürgerinitiativen ihre Mitarbeit sistiert, Ende April bzw. Anfang Mai soll ein erster Teilvertrag im Mediationsverfahren allen Beteiligten vorgelegt werden. Vorschläge, die Flugbewegungen über den Bezirk zu "deckeln" bezeichnete sie, wie auch der anwesende Grüne Penzinger Bezirksrat Wolfgang Krisch, als unrealistisch.

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