SPÖ-Kärnten trauert um Harald Kunstätter und Ilse Oberländer

SPÖ verliert wichtigen Kommunalpolitiker und engagierte Frauenpolitikerin

Klagenfurt (SP-KTN) - Die Landesleitung der Kärntner Sozialdemokarten und die Bezirkspartei Wolfsberg trauern um zwei wertvolle Sozialdemokratische Politiker. Harald Kunstätter und Ilse Oberländer sind diese Woche verstorben.

"Wir verlieren nicht nur zwei äußerst verdienstvolle Mitglieder unserer Partei, sondern auch zwei erfolgreiche Kommunalpolitiker und allseits geschätzte Kollegen", würdigte Landesparteivorsitzender LHStv. Peter Ambrozy in einem Nachruf die vielschichtigen Verdienste der beiden Sozialdemokraten. Landesgeschäftsführer Herbert Würschl hob die wertvolle und perfekte Arbeit Kunstätters sowohl als Bürgermeister als auch als Bundesrat und Nationalratsabgeordneter hervor. "Harald war ein Politiker mit Leib und Seele und erkannte die Not der Menschen. Mit Ilse Oberländer hat die SPÖ eine wichtige Sozial- und Frauenpolitikerin verloren", sagte Ambrozy.

Harald Kunstätter, Jahrgang 1926, war von 1970 bis 1971 Bundesrat. 1971 zog er als Kärntner Abgeordneter in den Nationalrat ein und scheidet als solcher erst 1979 aus, als er seine ganze Kraft in die Entwicklung Wolfsbergs stecken wollte. Kunstätter machte die SPÖ im Lavanttal zu einer organisatorisch- und politisch schlagkräftigen Bezirksorganisation und war 20 Jahre lang Stadtparteivorsitzender in Wolfsberg. "Kunstätter hat Wolfsberg lebens- und liebenswert gemacht, mit ihm verliert die Sozialdemokratische Bewegung einen wertvollen und beliebten Kommunalpolitiker", so Ambrozy.

Ilse Oberländer, Jahrgang 1938, war 10 Jahre Frauenvorsitzende der SPÖ-Lavanttal und konnte als Stadträtin für Familie und Soziales in Wolfsberg viel weiterbringen. "Mit ihrer Forderung jedem Kind einen Kindergartenplatz und der Realisierung von Hunderten Kindergärtenplätzen hat Ilse Wolfsberg zu einer Familienstadt gemacht", so Ambrozy.
Besonders zu erwähnen ist auch das vielfältige frauenpolitische Engagement Oberländers im Landesfrauenvorstand. Ilse Oberländer hat sich auch durch ihren selbstlosen Einsatz in der Selbsthilfegruppe "Frau nach Brustkrebs" verdient gemacht und zahlreichen Frauen neue Hoffnung gegeben. "Die Engagierte Sozial- und Frauenpolitikerin hat bis zu letzt für die Sozialdemokratie gearbeitet und die gelebt, ihr Verlust ist für uns besonders schmerzlich", sagte Würschl. (Schluss)

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