SP-Haider: Arbeitslosigkeit steigt weiter an!

Jetzt bessere Beschäftigungspolitik - und nicht einfach die Pensionen brutal beschneiden!=

"Der Arbeitsmarkt hat die jüngste Anhebung des Pensionsalters noch nicht verdaut und die Arbeitslosenzahlen steigen und steigen. Schon bei den bis 24-Jährigen ist die Zahl in Oberösterreich im März 2003 im Vergleich zum Vorjahr um 3,7 Prozent auf 5.471 gestiegen. Bereits jeder fünfte Arbeitssuchende in unserem Land ist unter 25 Jahre alt", so LH-Stv. Erich Haider. "Dazu kommen noch jene 8.510 Menschen, die sich derzeit in Schulungen befinden, also ohne Beschäftigung sind. Jeder dritte Langzeitarbeitslose in Oberösterreich ist über 50 Jahre alt. Jetzt ist vorrangig eine bessere und tiefgreifendere Beschäftigungspolitik gefragt und keinesfalls mit einem überfallsartigen Pensionsraub die Heerscharen der Arbeitslosen in Oberösterreich noch zu vergrößern!"
"Die geplante Pensionsreform, die von der ÖVP nun mit schon unheimlicher Ignoranz und vor allem Schnelligkeit durchgezogen werden soll, zielt nur auf eine rasche Geldbeschaffung ab", so LH-Stv. Erich Haider. "Sogar aus dem nationalen Strategiebericht an die EU-Kommission geht hervor, dass die schwarz-blaue Regierung keine Einschätzung besitzt, welche Auswirkungen ihr Tun haben wird. Die betroffenen Menschen, die 40 Jahre und länger gearbeitet haben, verlieren praktisch über Nacht mindestens 11 Prozent ihrer Pension. Beim Wegnehmen – fällt ja leichter – ist die ÖVP in vielen Bereichen schnell zur Stelle. Doch für eine bessere Beschäftigungspolitik, auch im Sinne der vielen älteren ArbeitnehmerInnen und vor allem Frauen und Jugendlichen, fällt der Bundesregierung in derselben Schnelligkeit offensichtlich kein so tiefgreifender Reformplan ein." Durch die überfallsartige Anhebung des Pensionsalters werden viele ältere Menschen einfach in die Arbeitslosigkeit gedrängt – Zehntausende werden es alleine in Oberösterreich sein. "Auf der einen Seite werden einfach die Lebensarbeitszeit verlängert und Pensionen gekürzt, auf der anderen kein Bedacht auf das Schicksal der Menschen genommen: das ist unsozial, ungerecht und unchristlich!" LH-Stv. Erich Haider: "Ein weiterer Hinweis, wie die Schüssel-Regierung handelt: Einfach drüberfahren, ohne sich ernsthaft Gedanken zu machen, mit welchen Konsequenzen die Menschen in diesem Land dann in Zukunft leben müssen!"

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