Brinek: Österreichs Universitätsreform als internationales Vorbild

Universitäten verdienen größte Anerkennung

Wien, 15. April 2003 (ÖVP-PK) Im Juli 2002 sei die größte Universitätsreform der 2. Republik beschlossen worden. Für eine rasche und zielorientierte Umsetzung sei bewusst ein straffer Zeitplan im Gesetz festgelegt worden. Ausschlaggebend dafür sei nicht zuletzt der Lerneffekt aus der Umsetzung des UOG 1993 gewesen. "Alle 21 Universitäten arbeiten mit großem Elan an der Implementierung des Universitätsgesetzes, von vielen Problemen kann angesichts des Veränderungsvolumens allerdings keine Rede sein. Vielmehr verdienen die Universitäten größte Anerkennung für ihre Leistungen in den letzten Monaten", erklärte heute, Dienstag, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Dr. Gertrude Brinek. ****

Wichtig erscheine Brinek in diesem Zusammenhang, nicht nur auf die Umsetzung, sondern auf die Verwirklichung der Philosophie hinter den Bestimmungen zu achten. Mit dem Universitätsgesetz 2002 werde ein Paradigmenwechsel vollzogen, von einer Verordnungs- zu einer Vereinbarungskultur. Die Zusammenführung von Entscheidung bzw. Verantwortung und ein neuer partnerschaftlicher Umgang zwischen Ministerium und Universitäten über gezielte Leistungsvereinbarungen diene auch als internationales Vorbild. So habe der Präsident der deutschen Hochschulrektorenkonferenz Klaus Landsfried erst kürzlich geschrieben: "Den deutschen Ländern, die ihre Hochschulgesetze reformieren, sei ein Blick in das österreichische Gesetz empfohlen".

Die Universitäten würden ihre Verantwortung wahr nehmen und sich den neuen Herausforderungen stellen. Im Zuge der Neubesetzungen der Entscheidungsträger an den Universitäten hätten sie viele hochqualifizierte Persönlichkeiten gewinnen können, ihr Wissen und ihre Erfahrungen in den Dienst der Universitäten zu stellen. "Der erfolgreiche Weg der Universitätsreform 2002 wird, allen Skeptikern zum Trotz, auch in der Implementierungsphase von allen Beteiligten positiv weiter gegangen", so Brinek abschließend.

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