FP-Madejski: Nordostumfahrung kann durch innovative Spundwandmethode beschleunigt werden!

Planung und Baubeginn möglichst rasch durchführen!

Wien, 15-04-2003 (fpd) - Durch die Anwendung einer neuen "Spundwände-Technik" ist es gelungen die Bauzeit der Südumfahrung wesentlich zu verringern. Die Wiener Freiheitlichen haben seit Jahren eine Bauzeitverkürzung gefordert - nunmehr ist es wirklich gelungen diese zu erreichen, so heute LAbg. GR Dr. Herbert Madejski zur laufenden Diskussion der Wien-Umfahrung. Besonderer Dank sei für diese rasche Umsetzung dem freiheitlichen Verkehrsminister Hubert Gorbach ausgesprochen, der einmal mehr vorgezeigt habe, daß Gestaltungswillen und Innovationsfreude in der österreichischen Planungspolitik erst durch die Regierungsbeteiligung der FPÖ Einzug in die Planungsstuben gefunden habe.

Dieser Innovationsschub sei nunmehr zu nutzen und auch die Frage der Wiener Nordostumfahrung mit besonderer Priorität zu behandeln. Vor diesem Hintergrund sei auch eine dringende Prüfung, inwieweit die neue "Spundwände-Technik" für die Nordostumfahrung brauchbar wäre, empfohlen.

Madejski forderte in diesem Zusammenhang die Planungsverantwortlichen in Wien auf, bei der Überprüfung der Donauquerung auch darauf zu achten, ob eine gesamt Untertunnelung der Lobau einschließlich der Donau möglich wäre. Wenn die Kostenschätzungen bezüglich der neuen Teilstücke bei der Südumfahrung richtig sind, dann sollte sich auch die Donauuntertunnelung in diesem Bereich durch die neue Spundwandmethode finanziell rechnen.

Eine deutliche Absage erteilte der freiheitliche Planungssprecher neuerlich dem Vorhaben der Wiener SPÖ die Trasse der Nordostumfahrung beim Flugfeld Aspern einmünden zu lassen. Wie in allen europäischen Großstädten sollen die Autos die Stadt um- und nicht durchfahren. Daher sei es nicht möglich, die Donaustädter mit noch mehr Verkehr und Lärm ihrer Lebensqualität zu berauben. Die Wiener FPÖ spricht sich ganz deutlich und klar für eine Umfahrung im Nordosten Wiens aus - diese Umfahrung muß jedoch so gestaltet sein, daß die Wienerinnen und Wiener wirklich entlastet werden und nicht "ein paar Donaustädter", wie von der SPÖ hinter vorgehaltener Hand ausgesprochen, auf der Strecke bleiben, so Madejski abschließend. (Schluß) jen

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