Forschung: FH Vorarlberg baut zweites Standbein weiter aus

LH Sausgruber: Weitere Forschungsprojekte der FH Vorarlberg durch EU gefördert

Dornbirn (VLK) - Bereits zum zweiten Mal konnte die
Fachhochschule Vorarlberg erfolgreich EU-Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung ("EFRE")
akquirieren. "Damit kann die FH Vorarlberg ihr - neben der Ausbildung – zweites Standbein als Forschungsmotor für die gesamte Region weiter stärken", informiert Landeshauptmann
Herbert Sausgruber. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt
2,7 Millionen Euro. Davon werden EFRE-Mittel im Ausmaß von
710.000 Euro und 510.000 Euro an Landesförderungen zur
Verfügung gestellt. "Die Mittel werden insbesondere für den
Ausbau der Forschungsinfrastrukturen verwendet"
(Sausgruber). ****

Abgeleitet vom "Entwicklungsprogramm 2000 – 2006" des
Landes Vorarlberg wird die Fachhochschule Vorarlberg die
EFRE-Mittel für Forschungsbereiche verwenden, die von
großer Bedeutung für die regionale Industrie und Wirtschaft
sind. Dazu der Rektor der Fachhochschule Vorarlberg, Oskar
Müller: "Gezielte Forschung wird ausschlaggebend für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Regionen sein. Die Fachhochschule Vorarlberg hat in diesem Bereich eine
zentrale Aufgabe."

Projekte: Sieben neu, zwei geändert

Insgesamt wurden sieben neue Forschungsprojekte
genehmigt, zwei im Vorjahr genehmigte Projekte wurden auf
Grund der geänderten Kostenstruktur neu bewilligt. Die
EFRE Mittel werden im konkreten für den notwendigen Ausbau
der Forschungsinfrastrukturen verwendet: So sollen im Laufe
der nächsten Monate (gemeinsam mit Partnern aus der
Wirtschaft)
- eine Forschungseinheit für Computergestützte Produkt- und Prozessoptimierung (gemeinsam mit den Vorarlberger
Kraftwerken),
- ein F&E Netzwerk für Entsorgungslogistik (mit der Firma
Rupert Hofer, Lustenau),
- ein Computergestütztes Management von F&E Projekten (mit
den beiden Firmen Hannex data.business Bauer & Rhomberg
OEG, Bregenz, und Startup euregio Management GmbH,
Lustenau) und
- ein Forschungszentrum für "User Centered Technology" –
also für benutzergerechte Mensch-Maschine-Schnittstellen – entstehen.
- Ein weiteres Projekt betrifft die Durchführung einer Veranstaltungsreihe "Innovation in Vorarlberg", bei der
sich die ARGE Prisma, die FH Vorarlberg, das Vorarlberger Medienhaus, die Wirtschaftsstandort-Gesellschaft und die Industriellenvereinigung beteiligen.
(tm/so,nvl)

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