Tumpel: "Endlich mehr Lehrplätze schaffen!"

Keine Bewegung auf dem Lehrstellenmarkt - noch immer 7.700 Jugendliche auf Lehrstellensuche

Wien (AK) - "Die Regierung muss das Auffangnetz zur
Jugendausbildung endlich auf 5.000 Plätze aufstocken", verlangt AK Präsident Herbert Tumpel. Es sei zu wenig, dass es jetzt ab Ende April zusätzlich 500 Auffangnetz-Plätze geben soll. Denn Ende März brauchten österreichweit noch immer 7.700 Jugendliche eine Lehrstelle: "Wie lange will die Regierung noch zuschauen, wie sich am Lehrstellenmarkt nichts und nichts bewegt?" Tumpel kritisiert, dass im Regierungsprogramm "nichts Konkretes steht, wie das Recht aller Jugendlichen auf Ausbildung gesichert werden soll. Statt wahlloser Ausschüttung von Lehrlingsprämien verlange ich konkrete Maßnahmen." Dazu gehören wieder Auffangnetz-Ausbildungen, in denen die Jugendlichen den Lehrabschluss machen können - und schon jetzt die Zusage von ausreichend Auffangnetz-Plätzen im kommenden Herbst.

Auf dem Lehrstellenmarkt bewegt sich nichts: 4.000 Jugendliche brauchen sofort eine Lehrstelle, 3.700 sind in kurzfristigen Arbeitsmarktservice-Kursen und brauchen demnächst eine Lehrstelle. "Da hilft nur die sofortige Aufstockung der Auffangnetz-Plätze zur Jugendausbildung", sagt Tumpel, "und zwar nicht nur um 500, sondern mindestens um 2.000 Plätze."

Tumpel verlangt überdies wieder Auffangnetz-Ausbildungen, in denen die Jugendlichen den Lehrabschluss machen können - so, wie in den früheren Lehrlingsstiftungen. Und schon jetzt soll die Regierung für Herbst ausreichend Auffangnetz-Plätze für jene Jugendlichen zusagen, die heuer aus der Schule kommen: "Die Jugendlichen und ihre Eltern sollen nicht monatelang zittern, ob sie einen Ausbildungsplatz bekommen oder nicht."

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