Eder: Bei Lkw-Kollektivvertragsverhandlungen muss Verkehrssicherheit Priorität haben

Wien (SK) "Die Forderungen der Arbeitgeber im Rahmen der Kollektivvertragsverhandlungen des Güterbeförderungsgewerbes sind im Dienste der Verkehrssicherheit absolut unverantwortlich und abzulehnen. Würden Be- und Entladezeiten sowie Grenzaufenthalte und Ähnliches nicht mehr entlohnt werden, würde der Arbeitsdruck weiter steigen. Die ohnehin hohe Zahl der Verkehrsunfälle mit schweren Lkw würde sich weiter erhöhen", erklärte SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

"Auf Autobahnen und Schnellstraßen war schon jetzt bei jedem sechsten Unfall ein schwerer Lkw beteiligt sowie jeder dritte Verkehrstote Opfer eines Lkw-Unfalles. Gerade die schweren Tunnelunfälle der letzten Jahre wurden teilweise auf Übermüdung und Fehlverhalten der Lkw-Fahrer durch zu viel Stress am Arbeitsplatz verursacht. Damit geht es um mehr als um reine Kollektivvertragsverhandlungen, es geht in dieser Frage um die Sicherheit auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen", präzisierte der SPÖ-Abgeordnete.

Deshalb appellierte Eder abschließend an die Kollektivvertragspartner, verantwortungsvoll nur Maßnahmen zu beschließen, welche die Verkehrssicherheit in Österreich weiter steigern. "Andernfalls ist ein Eingreifen der Politik durch Bundesminister Gorbach unbedingt erforderlich." (Schluss) ns/mp

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