Haubner: Endlich Informationspflicht für Telefon-Auskunftsdienste durchgesetzt

Gerichtsurteil bestätigt: Kunden müssen vor Erteilung der Auskunft über Kosten informiert werden

Einen weiteren Erfolg für die Konsument/innen kann Staatssekretärin Ursula Haubner verbuchen: "Vier österreichische Telefon-Auskunftsdienste haben ihre Kunden über die Kosten völlig im Unklaren gelassen", kritisierte Haubner. Damit haben sie die Informationspflichten nach dem Fernabsatzgesetz verletzt, wie das Oberlandesgericht Wien entschieden hat.
"Diese Preisinformation muss am Telefon nunmehr vor Auskunftserteilung gegeben werden", so Haubner.
Das Gericht entschied weiters, dass diese Informationspflicht den Betreiber des Auskunftsdienstes auch dann trifft, wenn - wie im konkreten Fall - der Auskunftsdienst sich eines anderen Netzbetreibers (in diesem Fall der Telekom Austria) bedient.
"Nur durch eine präzise Preisauskunft unmittelbar vor Erteilung der Telefonauskunft können Konsumenten Preisvergleiche anstellen und dann entscheiden, ob sie das Telefonat weiterführen wollen oder nicht", betont Haubner. Das sei unverzichtbarer Dienst am Kunden.

Das Urteil (OLG Wien, 17.2.2003, 4 R 263/02d) kann über das Volltextservice des VKI (Tel. 58877/320) angefordert werden. (Schluss) bxf

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für soziale Sicherheit und
Generationen
Staatssekretariat Ursula Haubner
Pressesprecherin Mag. Veronika Ruttinger
Tel.: (++43-1) 71100-6233
veronika.ruttinger@bmsg.gv.at
http://www.bmsg.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSO0001