Würschl: "Brutale Tyranneien werden durch Haiders Verhalten verharmlost, unser Bundesland in Misskredit gebracht!"

Haider sucht Aufmerksamkeit um jeden Preis, auch auf Kosten verletzter Kinder

Klagenfurt (SP-KTN) - "Um Kindern zu helfen braucht man keine
teuren Kino- und TV-Spots und Haider hätte die Kosten der Bewerbung bereits spenden können. Sich auf Kosten der Opfer eines grauenhaften Krieges ins Rampenlicht zu stellen, ist verwerflich und zeugt von Narzissmus ohne Rücksicht auf Ethik", kritisierte der Landesgeschäftsführer der Kärntner Sozialdemokraten Herbert Würschl am Dienstag.

Haider schrecke vor nichts zurück, nur um öffentliche Präsenz zu erhaschen ob positiv oder negativ spiele dabei keine Rolle mehr. "Wenn sich der Landeshauptmann am Montag in einem Interview erleichtert darüber zeigt, dass ein Mitglied jenes Terrorregimes, das in jüngster Vergangenheit schlimmste Tyranneien, Krieg und ein Blutbad unter der eigenen Bevölkerung angerichtet hat, in Sicherheit befindet, ist dies durch nichts mehr zu rechtfertigen", sagte Würschl. Sollte Haider den Aufenthaltsort von Mitgliedern des Regimes kennen, sei er verpflichtet diesen mitzuteilen.

Hier unterscheide sich der verantwortungsvolle Politiker von jenem, dem es nur darum ginge, sich an populistischer Effekthascherei zu ergötzen. "Haider vergisst offenbar, dass er als Landeshauptmann stellvertretend für alle Kärntnerinnen und Kärntner spricht, auch wenn viele dies nicht wollen und er die Interessen Kärntens im In-und Ausland nicht nur nicht wahrnimmt, sondern mit Füßen tritt.", schloss Würschl.

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