Swoboda: Ungarns EU-Referendum ein positives aber auch nachdenklich machendes Signal

Prets: Ein guter Tag für das Burgenland

Wien (SK) "Ein positives Resultat mit eingebautem Warnsignal" nennt Hannes Swoboda, SPÖ-Delegationsleiter im Europaparlament, das ungarische EU-Votum. Er freue sich zwar über die überwältigend hohe Mehrheit für den Beitritt, die geringe Beteiligung am Referendum sei aber enttäuschend. ****

Die burgenländische SPÖ-EU-Abgeordnete Christa Prets sieht im bevorstehendem EU-Beitritt Ungarns eine "überaus positive Botschaft für das Burgenland. Prets: "Die Menschen, die Regionen und die Wirtschaft werden nun noch enger zusammen wachsen und voneinander profitieren. Ich denke, dass sowohl Ungarn als auch das Burgenland eine sehr gute Zukunft entgegen gehen."

Swoboda sieht in der niedrigen Wahlbeteiligung eine deutliche Botschaft für jene Länder in denen die Referenden erst noch stattfinden. "Sie müssen ihre Überzeugungsarbeit weiter fortsetzen und den Menschen klarmachen, dass sie selbst Teil Europas sind. Für Gleichgültigkeit ist da kein Platz."

"Dazu kommt der rechtliche Aspekt, da etwa in Polen mindestens 50 Prozent Beteiligung für die Gültigkeit des Referendums Voraussetzung ist", sagte Swoboda. "Ungarn zeigt, dass die Menschen Europa gegenüber positiv eingestellt sind. Was aber manchmal fehlt ist die Begeisterung", schloss der SPÖ-Delegationsleiter. (Schluss) ns

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