LH Haider schaltet sich in Suche nach vermissten Österreichern in Algerien ein

Kärntner Landeshauptmann bietet über Gaddafi-Sohn Vermittlerrolle an

Klagenfurt (LPD) – Bei der Suche nach den vermissten Touristen
in Algerien – darunter auch mindestens acht Österreicher – hat nun Kärntens Landeshauptmann Jörg Haider seine Hilfe angeboten. Über den Sohn von Libyens Staatspräsident Muammar el Gaddafi, Seif el Islam Gaddafi, will Haider eine Vermittlerrolle einnehmen.

Wie Haider dazu sagte, wolle er in dieser Angelegenheit seine
guten Kontakte zur arabischen Welt nutzen. Bekanntlich ist der Kärntner Landeshauptmann auch Präsident der Österreichisch-Libyschen Gesellschaft und ein guter Freund des libyischen Präsidentensohns. Auch ist er bereits mehrmals mit Muammar el Gaddafi zusammengetroffen. In einem persönlichen Gespräch hat Haider bereits Kontakt zu Seif Gaddafi aufgenommen. Es sei nicht auszuschließen, dass sich die Vermissten im algerisch-libiyschen Grenzgebiet aufhalten, so Haider.

Seif el Islam Gaddafi ist auch Vorsitzender einer Stiftung, die
sich unter anderem um Freilassungen von Geiseln bemüht, wie etwa im Sommer 2001 auf den Philippinen, wo die militante Moslemgruppe Abu Sayyaf Ausländer als Gefangene hielt.
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