Kranzl: "Pensionsreform" vergrößert die Armut

Besonders Frauen wären noch massiver armutsgefährdet!

Niederösterreich (SPI) Als "Feuerwerk der Vernebelung" bezeichnete Soziallandesrätin Christa Kranzl die von der ÖVP/FPÖ Bundesregierung losgetretene Pensionsdiskussion. "Vernebelt soll eine reine Geldbeschaffungsaktion fürs Budget werden und vernebelt soll die Privatisierung der Pensionen werden. Hier geht es nicht um die Sicherung der Pensionen in der Zukunft, sondern um eine grundlegende Systemveränderung", so die niederösterreichische Soziallandesrätin.

"Seitens der Bundesregierung wird das Volk ständig verunsichert, die Pensionen seien nicht mehr finanzierbar. Die Realität sieht bei weitem nicht so dramatisch aus, denn erstmals greifen die gesetzten Pensionsreformen seit 1997. Ich wende mich gegen jeden Versuch, die nach langer harter Arbeit zustehenden Pensionen nur mehr quasi als " Zusatzeinkommen" neben der "privaten Vorsorge" darzustellen. Denn Privat vorsorgen können nur diejenigen, die genug Geld haben. Besonders Frauen, die um ein 1/3 weniger verdienen und kaum Einsparungsspielraum haben, wären ohne der existenz- und lebensstandardsichernden staatlichen Pension überproportional von Armut bedroht", so Soziallandesrätin Christa Kranzl . sw

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