UNIQA Konzern 2002 - Teil 4: Laufendes Geschäftsjahr und Ausblick

Erwerb AXA Österreich

Wien (OTS) - In seiner Sitzung vom 10.4.2003 hat der Aufsichtsrat der UNIQA Versicherungen AG ( http://www.uniqagroup.com ) den Erwerb von 100% des Aktienkapitals der AXA Konzern Aktiengesellschaft, Wien, vom Austria Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit und der Vulcania Holding GmbH genehmigt.

Der Aufsichtsrat hat ferner grundsätzlich beschlossen, AXA Österreich noch im Laufe des Jahres 2003 in UNIQA zu integrieren. Spezielle Projektteams werden sich intensivst mit den Vorarbeiten dazu zu beschäftigen haben. Es ist angedacht, dem Aufsichtsrat von UNIQA im Juni die Umgründungsverträge zur Genehmigung vorzulegen. Damit kann nach Vorliegen der notwendigen Genehmigungen bzw. Zustimmungen der in- und ausländischen Behörden mit der raschen und umsichtigen Integration der AXA Österreich mit ihren ausländischen Töchtern in die UNIQA Gruppe begonnen werden. Diese Schritte werden die führende Position der UNIQA Gruppe im Inland weiter stärken und in Ungarn klare Größen- und Zeitvorteile schaffen. Synergiepotentiale liegen dabei vor allem im Bereich der Verwaltung, in der IT, der Vermögensverwaltung, im Bereich der Standorte und beim Werbeaufwand sowie der Rückversicherung. Mit ersten positiven Effekten der Synergiepläne wird bereits für 2003 gerechnet.

In Österreich belegt die AXA in der Schaden- und Unfallversicherung mit einem Marktanteil von rund 3,3% den sechsten Platz, in der Lebensversicherung mit 1,6% den 11. Platz. Neben einer Stärkung der Marktführerschaft wird auch das Vertriebsnetz der UNIQA Gruppe durch die große Anzahl an AXA Agenturen aufgewertet.
In Ungarn ist die AXA Biztosito Rt. mit einem Marktanteil von 5,3% der sechstgrößte Versicherer und verfügt über eine landesweite Vertriebsstruktur. Die AXA Pensionskasse ist die viertgrößte am ungarischen Markt.

Das erst für 2005 gesetzte Ziel von 15% Anteil des Auslandsgeschäftes an den Konzernprämieneinnahmen wird die UNIQA Gruppe durch das weit überdurchschnittliche, organische Wachstum der Auslandsgesellschaften und die bevorstehende Übernahme der ungarischen AXA Bitztosito Rt. nun bereits deutlich früher erreichen.

Verlängerung des Aktienrückkaufprogramms

Der Aufsichtsrat der UNIQA Versicherungen AG hat am 10.4.2003 die Genehmigung erteilt, in der Hauptversammlung am 19.5.2003 die Verlängerung der Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien um 18 Monate über den 20. Juni 2003 hinaus zu beantragen.

Im Rahmen des laufenden Programms hat UNIQA in Summe bisher 11.790.259 Aktien zurück gekauft. Abzüglich der in Zusammenhang mit dem gänzlichen Erwerb der FinanceLife Lebensversicherung AG (vormals MLP Lebensversicherung AG) abgegebenen 1.925.729 Aktien ergibt sich aktuell ein Bestand an eigenen Aktien von 9.864.467 Stück - das entspricht 8,24 % des Grundkapitals.

Mit dem Aktienrückkaufprogramm wird auch die Voraussetzung für die Gewährung von Aktien der Gesellschaft als Gegenleistung im Zusammenhang mit dem Erwerb von Unternehmen oder Anteilen an Unternehmen geschaffen.

Jänner bis März 2003

Den inländischen Unternehmen der UNIQA Gruppe ist es im ersten Quartal gelungen, die Neu/Mehr-Prämie um 22,8% zu steigern. In der Sachversicherung lag der Zuwachs bei 7,9%, im Lebensversicherungsgeschäft gegen laufende Prämie bei 31,6% und in der Krankenversicherung bei 34,9%.

(Schluss)

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