Verband der Brauereien für den maßvollen Genuss eines beliebten Volksgetränkes

Stellungnahme zur OTS-Aussendung der Kinderfreunde vom 10. April 2003

Wien (OTS) - Anlässlich einer Pressekonferenz am 10. April 2003 stellte der Verband der Brauereien Österreichs die wissenschaftliche Auseinandersetzung zum Thema "Bier & Gesundheit" im Rahmen eines internationalen Symposiums am 12. Juni 2003 in Wien vor. Diese Ankündigung wurde von den österreichischen Kinderfreunden zum Anlass genommen, dem Verband "eine Glorifizierung von Alkohol ...insbesondere für Kinder" (OTS-Aussendung vom 10. April 2003, Zitat SPÖ-Abgeordnete Gabriele Binder) massiv vorzuwerfen. "Offensichtlich ist hier ein Zusammenhang hergestellt worden, der nicht den Tatsachen entspricht und der auch in keinster Weise der Position des Verbandes entspricht. Schade, dass man mit uns nicht gesprochen hat, dann hätten wir dies zurecht rücken können" zeigt sich KR Johann Sulzberger, Obmann des Verbandes der Brauereien, enttäuscht. "Wir jedenfalls werden den Dialog mit den Kinderfreunden suchen, denn wir haben ja gemeinsame Anliegen, die wir besser gemeinsam als einsam lösen wollen."

Der Verband der Brauereien Österreichs stellt Folgendes klar:

Die Informationen sollen nicht ermutigen, Bier aufgrund seiner gesundheitsfördernden Wirkung zu trinken, sondern Ziel ist, die Menschen darüber zu informieren, dass der Genuss kein Gesundheitsrisiko darstellt, sondern im Gegenteil - bei maßvollem Genuss - sogar gesundheitsfördernd sein kann.

Die österreichischen Brauer bekennen sich ausnahmslos zum verantwortungsbewussten Umgang mit dem alkoholhältigen Genussmittel Bier.Unser Slogan ist "Genuss mit Verantwortung".

Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass unsere Konsumenten erwachsene, mündige Bürger sind, die ihr Leben in eigener Verantwortung gestalten. Für diese Menschen ist Bier ein Genussmittel, das die Lebensfreude hebt und der Gesundheit dient. Seit mehreren tausend Jahren erfreut Bier die Menschheit.

Die österreichischen Brauer setzen sich ausnahmslos für eine verantwortungsvolle Alkoholpolitik ein.

Generelle Alkoholverbote sind nicht, das ist auch international erwiesen, zielführend. Sie schränken die persönliche Freiheit des Einzelnen ein und stigmatisieren jene, die maßvoll Alkohol konsumieren. Alkoholpolitik muss bei den Ursachen des Missbrauchs ansetzen. Diese liegen zumeist in den persönlichen Lebensumständen oder sozialen Gegebenheiten. Ein wichtiger Lösungsansatz für das Alkoholproblem bei jungen und gefährdeten Menschen ist Informations-und Aufklärungsarbeit. Deshalb unterstützt der Verband der Brauereien Österreichs gemeinnützige Projekte, die sich gegen Alkoholmissbrauch wenden.

Die österreichischen Brauer sind stolz auf ihr Produkt.

Bier steht seit längerer Zeit im Zentrum der medizinischen Forschung. Mehr als 3.100 Studien weltweit bezeugen die Auswirkung des Bieres auf die Gesundheit. Die positiven Effekte sind gleichermaßen auch im alkoholfreien Bier zu finden und somit nur durch die Grundstoffe Hopfen, Malz, Gerste, Hefe und Wasser hervorgerufen.

Anlässlich des Symposiums "Bier & Gesundheit" im Juni sollen die weltweit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse diskutiert werden. Referieren werden renommierte internationale Wissenschaftler, wie zum Beispiel Prof. Dr. Jonathan Powell, King´s College London zu "Bier als Vorsorge zu Osteoporose", Prof. Dr. Antonio Gasbarrini von der Katholischen Universität Rom über "Die Geschichte des Bieres und seine medizinische Bedeutung" und Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Koenig von der Universität Ulm über "Bier: Schutzfaktor bei Herz/Kreislauf-Erkrankungen."

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