Hagen für strenges Bundes-Tierschutzgesetz mit Vorbildwirkung für die EU

Wien, 2003-04-10 (fpd) - Tierschutz sei ihm ein besonderes Anliegen, weil er ein tierfreundlicher Mensch sei, sagte FPÖ-Bundesrat Christoph Hagen, anläßlich der heutigen Enquete "Grundlagen eines modernen österreichischen Tierschutzgesetzes" im Parlament. ****

Für ihn sei es wichtig, ein Bundes-Tierschutzgesetz zu erarbeiten, das Vorbildwirkung für andere europäische Staaten hat. Hagen forderte den höchsten Standard bestehender Tierschutzgesetze in Verfassungsrang zu erheben.
Mit der Verankerung des Tierschutzes in der Bundesverfassung müsse gewährleistet werden, daß Tiere keine Sachen, sondern Lebewesen mit Gefühlen sind.

Deutlich sprach sich der freiheitliche Bundesrat gegen Tierquälerei in Form von Schächten aus. Schächten sollte nur mehr mit Betäubung zum Beispiel zur Religionsausübung möglich sein. Ebenso sei Tierquälerei unter dem Motto "Kunst oder Religionsausübung" abzulehnen. (Schluß)

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