BMSG verleiht Grundzertifikat zum "Audit für Familien- und kinderfreundliche Gemeinde"

Familien- und kinderfreundliche Modellgemeinden werden ausgezeichnet

Wien, (VK/BMSG/OTS) - Das "Audit für Familien- und kinderfreundliche Gemeinden" wurde vom Bundesministerium für soziale Sicherheit und Generationen ins Leben gerufen, um die österreichischen Gemeinden bei ihrer individuellen Entwicklung zur Familien- und Kinderfreundlichkeit professionell zu unterstützen. Nach zwei Jahren Entwicklungsarbeit prämiert Vizekanzler Mag. Herbert Haupt heute, am Donnerstag den 10. April 2003, um 17.00 Uhr neun Modellgemeinden, die das Audit erfolgreich abgeschlossen haben, im Mamorsaal des BM für soziale Sicherheit und Generationen. Als Anerkennung wird den Gemeinden das Grundzertifikat zum Audit sowie eine Skulptur überreicht. Umrahmt wird die Verleihung von der Kinderperformance "Die Geschichte vom kleinen UND" des "Privatkindergarten Alsergrund" und vom Quartett "Quadrofolio". ****

Das BM für Soziale Sicherheit und Generationen
bietet nun allen österreichischen Gemeinden die Möglichkeit, ihre Lebensqualität für Familien und Kinder zu bewerten und ein maßgeschneidertes Konzept für Verbesserungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Grundpfeiler des Audits ist die Partizipation der Bürgerinnen und Bürger bei der Gestaltung ihres Lebensraumes "Gemeinde". Dabei wird auf die Bedürfnisse und das Mitspracherecht von Kindern als gleichberechtigte Partner besonderer Wert gelegt, um die Möglichkeit ihrer Entfaltung zu gewährleisten. "Aufgabe der Politik ist es, die nötigen Rahmenbedingungen für Familien- und Kinderfreundlichkeit zu schaffen", betont Vizekanzler Mag. Herbert Haupt. "Denn die Gemeinden bieten den nötigen Nährboden für Familien als Netzwerk des Vertrauens, auf denen unsere Gesellschaft aufbauen kann."

Das Institut DDr. Retzl begleitet als wissenschaftlicher Berater jede Gemeinde auf ihrem individuellen Weg zu mehr Familienfreundlichkeit. In einer umfassenden und objektiven Bestandsaufnahme untersucht jede Gemeinde den Ist-Zustand der Familien- und Kinderfreundlichkeit. Das ermöglicht es, Stärken und Schwächen ausfindig zu machen und daraus den Soll- Zustand für die Gemeinden zu erarbeiten. Aus dem Gesamtkonzept können dann konkrete Maßnahmen, wie beispielsweise die Errichtung eines neuen Kindergartens, abgeleitet werden. "Der Vorteil dieses Audits ist das individuelle Eingehen auf jede einzelne Gemeinde. Es fließt sowohl die Bevölkerungsstruktur als auch die Größe der Gemeinde in die Konzeptentwicklung ein.", erläutert der Vizekanzler.

Neun Modellgemeinden aus den Bundesländern Niederösterreich, Oberösterreich, Vorarlberg, Steiermark, Kärnten, Salzburg und Burgenland waren die ersten, die das Audit durchgeführt haben. In einem gemeinsamen Prozess erhoben sie die Bedürfnisse ihrer Bewohner und setzten sie beispielhaft zur Verbesserung der Lebensqualität in die Tat um. Durch ihre Praxiserprobung ebnen sie als Vorbild den Weg für die Familien- und Kinderfreundlichkeit von Österreichs Gemeinden.

Politik, Wissenschaft und Praxis wirken im "Audit
für familien- und kinderfreundliche Gemeinden" zur konsequenten Weiterentwicklung und Verbesserung des Lebensraumes in Österreich zusammen.

Modellgemeinden:
* Dornbirn (Vbg.)
* Edlitz (NÖ)
* Engerwitzdorf (OÖ)
* Hartberg (Stmk.)
* Moosburg (Ktn.)
* Oberneukirchen (OÖ)
* Pöttsching (Bgld.)
* St. Koloman (Sbg.)
* St. Peter in der Au (NÖ)

(Schluss) bxf

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Vizekanzleramt und BM für soziale Sicherheit und
Generationen
Gabriele Matzinger
Tel.: (++43-1) 01/71100-3336
gabriele.matzinger@bmsg.gv.at
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