Großruck: Ist Frais noch auf Parteilinie?

SPÖ verlangte selbst wiederholt Arbeitszeitentlastung der Schüler

Wien, 10. April 2003 (ÖVP-PK) "Für die SPÖ sind Parteiinteressen offenbar wieder einmal wichtiger als die Bedürfnisse der Schüler", sagte heute, Donnerstag, Abg.z.NR Wolfgang Großruck zu den Aussagen des oberösterreichischen SP-Klubobmannes Frais. Es sei die SPÖ selbst gewesen, die nach der Präsentation der PISA Studie, am 30. Oktober 2002, scharfe Kritik an der Bildungspolitik der ÖVP geübt habe, warum Finnland mit einer wesentlich geringeren Stundenanzahl bessere Ergebnisse erreiche. "Internationale Vergleiche belegen, dass Quantität, an finanziellen Ressourcen oder Unterrichtseinheiten, nicht immer Qualität bedeutet", so Großruck. ****

Weiters sei die Frage an Frais zu stellen, ob die Bildungsministerin eine gute Bildungspolitik oder eine gute Lehreranstellungspolitik machen solle. "Es kann einfach nicht jedem mit Lehramtsausbildung garantiert werden, auch eine Anstellung zu finden. Aus diesem Grund werden seit Jahren von der Bildungsministerin selbst MaturantInnen-Briefe versandt, die über Anstellungschancen und mögliche Wartezeiten für Lehramtskandidaten informieren", meinte Großruck. Die SPÖ möge sich - statt parteipolitisches Geplänkel zu betreiben - auf die eigenen Forderungen besinnen und sich im Interesse der Schüler, Lehrer und Eltern mit konstruktiven Vorschlägen an der wichtigen und richtigen Bildungsreform beteiligen, meinte Großruck abschließend.

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