BIOGEN Österreich überreicht Forschungspreise für Multiple Sklerose an drei junge Wissenschafter

Wien (OTS) - Das weltweit älteste unabhängige Biotech-Unternehmen Biogen verleiht drei jungen Wissenschaftern Forschungspreise für ihre Arbeiten auf dem Gebiet der Multiplen Sklerose. Die Preisverleihung fand anlässlich der 1. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie (ÖGN) am 21. März in Innsbruck statt.

BIOGEN hat sich der Forschung und Entwicklung der MS verschrieben und investiert in diesen Bereich mehr als 30% seines jährlichen Umsatzes. Da die MS kein einheitliches Krankheitsbild darstellt, besteht gerade deshalb erhöhter Forschungsbedarf in dieser Indikation. "Aus diesen Gründen ist es Biogen ein Anliegen, die MS-Forschung in Österreich und besonders den Nachwuchs, mit der Vergabe eines Biogen MS-Preises zu fördern", so Mag. Thomas Lackner, Geschäftsführer von Biogen.

BIOGEN MS-Forschungspreis

Herausragende Arbeiten aus der MS-Forschung werden durch den BIOGEN MS-Forschungspreis gefördert, die drei besten Nachwuchsarbeiten wurden jetzt ausgezeichnet. "Die Zahl der eingereichten wissenschaftlichen Beiträge hat dieses Jahr die Rekordhöhe von 120 österreichischen Arbeiten erreicht und liegt deutlich über der Zahl der Vorjahre" betonte Univ.-Prof. Dr. Werner Poewe, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie anlässlich der Verleihung der Forschung und Posterpreise im Rahmen der 1. Jahrestagung der ÖGN vom 19. bis 22. März 2003 in Innsbruck.

Die Preisträger

Anlässlich dieser 1. Jahrestagung der ÖGN wurden folgenden drei Preisträgern der BIOGEN MS-Forschungspreis verliehen:

1. Preis mit Euro 5.000,- für Dr. Thomas Berger, Univ.- Klinik für Neurologie, Innsbruck
2. Preis mit Euro 3.000,- für Dr. Birgit Poltrum, Univ. Klinik für Neurologie, Graz
3. Preis mit Euro 2.000,- für Dr. Roland Ehling, Univ. Klinik für Neurologie, Innsbruck

MS-Forschung in Österreich

In Österreich sind rund 8.000 Menschen von Multipler Sklerose, einer entzündlichen, meist langjährigen Erkrankung von Gehirn und Rückenmark betroffen. Die MS beginnt üblicherweise im 3. oder 4. Lebensjahrzehnt und betrifft Frauen etwa doppelt so häufig wie Männer. Für Menschen im Arbeitsprozess stellt die Multiple Sklerose die häufigste neurologische Ursache bleibender Behinderung dar. Aus diesem Grund wurden und werden intensive Anstrengungen zur Erforschung der Ursachen und Entwicklung wirkungsvoller Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten unternommen. So haben immunhistologische Untersuchungen des Hirngewebes von MS Betroffenen unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. H. Lassmann zu einer bahnbrechenden Neueinschätzung des Krankheitsprozesses geführt. Nach diesen Erkenntnissen, die zusammen mit anderen Internationalen ForscherInnen gewonnen wurden, ist zu vermuten, dass die MS kein einheitliches Krankheitsbild darstellt, sondern jeweils unterschiedliche Elemente des Nerven- und Immunsystems gestört sein können.

"Dies könnte teilweise den so unterschiedlichen Verlauf erklären und hat auch enorme Bedeutung für die Entwicklung neuer Behandlungsstrategien", betonte Univ.-Prof. Dr. Franz Fazekas von der Universitätsklinik für Neurologie in Graz anlässlich einer Pressekonferenz der ÖGN am 19. März 2003 in Innsbruck.

Biogen als führender Biotechnologiekonzern

BIOGEN, das weltweit älteste unabhängige Biotech-Unternehmen, wurde vor mittlerweile 25 Jahren in Genf von einer Gruppe international annerkanter Wissenschaftler gegründet. Zwei der BIOGEN-Gründer, Walter Gilbert und Philipp Sharp, erhielten später für Ihre Forschungsarbeit den Nobelpreis. Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung neuer Produkte in den Bereichen Immunologie, Neurobiologie und Onkologie. Das amerikanische Unternehmen hat in den letzten Jahren eine Vielzahl bahnbrechender und innovativer Therapieprinzipien entweder selbst oder durch Partnerunternehmen eingeführt.

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