Ambrozy : "Jugendliche sollen wissen wie uncool Drogen sind"

Gesundheitsreferent unterstreicht die Bedeutung der Maßnahmen des Landes Kärnten zur Drogenbekämpfung

Klagenfurt (SP-KTN) - "Der heute in Villach bekannt gewordene Fall einer Mutter, die ihrem Sohn regelmäßig Cannabis verabreicht hat, zeigt, wie bedeutend die Bewusstseinbildung für die Problematik Drogen ist. Das Land Kärnten ist hier sehr erfolgreich auf Kurs", sagte LHStv. Peter Ambrozy Donnerstagmittag gegenüber dem SP-Pressedienst.

Der Kärntner Gesundheitsreferent hat neben der herkömmlichen Beratung und den Bewusstseinsbildenden Maßnahmen sogar eine spezielle online Kampagne zur Suchtprävention unter dem Titel "Onysos' Chat" einrichten lassen. Diese ist im Internet unter "http://www.1-2-free.at" abrufbar. Im Chatroom tauschen vor allem Jugendliche aus Familien mit Alkoholproblemen ihre Erfahrungen austauschen können. Zwei Mal wöchentlich wird dieser "Chat" zusätzlich von einem professionellen Therapeuten moderiert.

Gesundheitsreferent LHStv. Peter Ambrozy (S) betonte am Donnerstag die Notwendigkeit, das Bewusstsein für die Problematik Alkohol schon im Kindesalter zu wecken und zu stärken. "Wenn jemand das Antidrogen-Bewusstsein schon von Kind an vermittelt bekommt, ist die Chance, dass er diese Einstellung auch an seine Kinder weitergibt groß", sagte Ambrozy. In Kärnten gebe es derzeit rund 40.000 alkoholkranke und gefährdete Menschen. Nahezu jedes vierte Kind zwischen zehn und 14 Jahren habe einen Elternteil, der zumindest alkoholgefährdet sei.

"Wir wollen den Kindern und Jugendlichen auch vermitteln, dass sie mit ihren Problemen nicht alleine sind und dass jemand da ist, der ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht". (Schluss)

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