ÖAMTC ortet schwere Fehler im Krisenmanagement nach Unfall auf der A 1

Wien (ÖAMTC-Presse) - Club bietet Hilfe wie beim Baustellenmanagement an

Ein einziger Unfall auf der West Autobahn
(A 1) zwischen St. Christophen und Böheimkirchen hat heute, Donnerstag, den Verkehr auf der wichtigsten Verbindung vom Großraum Wien und den östlichen Landesteilen in die Landeshauptstadt St. Pölten einen halben Tag lang lahm gelegt. In diesem Zusammenhang zeigt der ÖAMTC auf, dass man auf solche Szenarien noch immer nicht vorbereitet ist.

Rettung und Feuerwehren hätten im betroffenen Gebiet praktisch überhaupt keine Einsätze fahren können, weil es wieder einmal "Stau total" geheißen hat. "Den heute handelnden Personen darf man überhaupt keinen Vorwurf machen",analysiert Willy Matzke, der Verkehrschef des ÖAMTC. "Sie haben nach ihren Möglichkeiten sicher das Beste gegeben".

"So beispielhaft das Verkehrsmanagement rund um Baustellen in NÖ funktioniert, so lückenhaft ist leider das Krisenmanagement", kritisiert Matzke. Während es in Oberösterreich längst voraus beschilderte Umleitungsstrecken auf Europastandard gibt, hat man in Niederösterreich die möglichen Umleitungsstrecken so zugebaut, dass der Verkehr erstickt. "Menschen und Umweltschutz haben auch für den ÖAMTC Vorrang" , führt Matzke weiter aus. Im Krisenfall gelten aber kurzfristig andere Gesetze, die im Landesverkehrskonzept nicht einmal angedacht sind. Der Club ist überzeugt, dass Landeshauptmann Pröll sofort reagieren wird und bietet seine Mitarbeit, wie beim Baustellenmanagement, spontan an.

Übrigens: Strengere Überwachung mit Strafen, wie in den meisten Fällen, hätten den heutigen Unfall überhaupt nicht verhindern können.

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ÖAMTC / Ko

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