OVS058:HYPO ALPE-ADRIA-BANK AG weiter auf Erfolgskurs - VIDEO

Sehr gutes Ergebnis für 2002: 9,8 Milliarden Euro Bilanzsumme, 162,8 Millionen Euro Betriebsergebnis, 100,7 Millionen Euro EGT Wien/Klagenfurt (OTS) - Der Vorstandsvorsitzende der HYPO ALPE-ADRIA-BANK AG Dr. Wolfgang Kulterer präsentierte Donnerstag in Wien ein wiederum erfolgreiches Geschäftsjahr für die HYPO ALPE-ADRIA-GRUPPE. Das Wachstum der HYPO ALPE-ADRIA-BANK AG im Jahr 2002 verhält sich gegenläufig zum allgemeinen Trend der Finanzwirtschaft, die Gewinnwarnungen und Ertragsrückgänge diskutiert. Die Bilanzsumme wurde neuerlich gesteigert und erhöhte sich um 29 % auf 9,8 Milliarden Euro. Die Betriebserträge konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr um 47 % auf 366 Millionen Euro gesteigert werden. Die HYPO ALPE-ADRIA-BANK AG hat auch 2002 ihr EGT (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit) um mehr als 60 % auf 100,7 Millionen Euro steigern können. "Dieses ausgezeichnete Ergebnis resultiert aus unserer intensiven Aufbauarbeit im Alpe-Adria-Raum seit mehr als zehn Jahren und aus einer Strategie, die unser Umfeld erst in den letzten Jahren als richtig und erfolgreich erkannt hat", kommentiert Kulterer die Erfolgsbilanz. Als Dividende werden insgesamt 5,3 Millionen Euro ausgeschüttet, davon erhält die Kärntner Landesholding - somit das Land Kärnten - 2,8 Millionen Euro. Zusätzlich erhält das Land noch eine Haftungsprovision in Höhe von 6 Millionen Euro.

2001 2002 Veränderung in Mio. EUR in Mio. EUR in %

Bilanzsumme 7.598,1 9.820,9 29 % Kreditvolumen 5.909,9 7.447,1 26 % Primärmittel 6.074,3 7.851,7 29 % Betriebserträge 249,4 366,0 47 % Betriebsaufwendungen 144,8 203,2 40 % Betriebsergebnis 104,5 162,8 56 % Jahresüberschuss
nach Steuern 43,9 77,5 76 % Mitarbeiter 2.171,0 2.904,0 34 % Ergebnis der gewöhnl.
Geschäftstätigkeit 62,7 100,7 61 % Betriebserg./
durchschn. Bilanzsumme 1,6 % 1,9 %
Dividende der
Hypo Alpe-Adria-Bank AG 5,0 5,3
CIR-Cost Income Ratio 58,1 % 55,5 %
ROE-Return on Equity 17,8 % 26,2 %

Geschäftsjahr 2002

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die HYPO ALPE-ADRIA-BANK AG ihr Marktgebiet in der Republik Srpska (Bosnien und Herzegowina) und nach Serbien und Montenegro und Liechtenstein sukzessive ausgedehnt.

Ein neuerliches Upgrading durch Moody`s auf Aa2 im September 2002 bestätigte die konsequente Unternehmensstrategie in Richtung Südost-Europa. Reputation auf dem internationalen Kapitalmarkt holte sich die HYPO ALPE-ADRIA-BANK AG im November mit der Begebung einer Benchmark-Anleihe mit einem Volumen von 650 Millionen EUR.

Die starke Ertragslage der HYPO ALPE-ADRIA-BANK spiegelt sich auch in der Entwicklung der Eigenmittel wider. Die Eigenmittel erhöhten sich um 18 % auf 396,4 Millionen Euro - die erforderlichen Eigenmittel betragen somit 264,1 Millionen Euro, dies entspricht einem Überschuß von 132,3 Millionen Euro an freiem Kapital gem. § 22 BWG. Die Eigenkapitalquote beläuft sich somit auf 12,1 % und überschreitet damit die geforderte Quote von 8 % deutlich.

Ausblick 2003

Die fortschreitende Internationalisierung und das rasche Wachstum der HYPO ALPE-ADRIA-BANK in den letzten Jahren werden im Jahr 2003 zu strukturellen Änderungen innerhalb der Gruppe führen und auch das Österreich-Geschäft betreffen. So werden die Österreich-Agenden in einem ersten Schritt in einem eigenen Geschäftsfeld gebündelt und in weiterer Folge im Jahr 2004 in eine eigene Tochter, die Hypo Bank Österreich, eingebracht. Für die Leitung des Geschäftsfeldes, in dem rund 570 Mitarbeiter beschäftigt sein werden, wurden Mag. Andrea Maller und Mag. Gert Xander bestellt. Durch diese Neustrukturierung wird die Steuerungsfunktion des Konzerns klar von allen operativen Geschäften getrennt und das Österreich-Business innerhalb der HYPO ALPE-ADRIA-GRUPPE transparenter und messbarer.

"Die von uns betreuten sieben Länder bieten ausreichend Expansionsraum für die weiteren Jahre, deshalb haben wir nicht vor, die Alpe-Adria-Strategie auf weitere Länder auszudehnen. Wir werden uns allerdings mit entsprechenden Repräsentanzen im wichtigen Wirtschaftsraum Süddeutschland (München) und der Schweiz positionieren sowie das Filialnetz in Österreich durch zumindest eine weitere Filiale, und zwar in Salzburg, verdichten. Am internationalen Kapitalmarkt, wo wir im Jahr 2002 erstmals Fuß gefaßt haben, wollen wir auch im heurigen Jahr durch die Begebung von wiederum ca. 660 Millionen Euro, gestaffelt nach Laufzeiten von 1 bis mehr als 15 Jahren, reüssieren. Das Interesse am Wirtschaftsraum Ex-Jugoslawien steigt stetig und dafür müssen wir Anlaufpunkte schaffen. Unser Ziel ist es, ausschließlich Kundenservice für Unternehmen und Privatpersonen zu bieten, die in diesem Raum langfristig investieren und sich mit Niederlassungen etablieren wollen. Wir wollen die Wirtschaftsbank Nummer 1 im Alpe-Adria-Raum sein", formuliert Wolfgang Kulterer die Ziele der HYPO ALPE-ADRIA-BANK AG.

Der derzeitig aktuellen Diskussion um den Wegfall der Landeshaftung steht die HYPO ALPE-ADRIA-BANK gelassen gegenüber. Abgesehen von der Tatsache, dass Verbindlichkeiten, welche spätestens bis zum 1.4.2007 begründet werden, weiterhin - unter der Bedingung, dass ihre Laufzeit nicht über den 30.9.2017 hinausgeht - von der Ausfallshaftung gedeckt sein werden, ist die HYPO ALPE-ADRIA-BANK durch ihre starke Ertragslage durchaus in der Lage, den Wegfall der Landeshaftung aus eigener Kraft auszugleichen.

Die HYPO ALPE-ADRIA-BANK ist ein internationaler Finanzkonzern (aktuelles Moody`s Rating Aa2) mit rund 200 Standorten in Österreich, Italien, Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Serbien und Montenegro und Liechtenstein. In diesem Hypo Alpe-Adria-Netzwerk sind derzeit mehr als 2.900 Mitarbeiter für rund 500.000 Kunden tätig.

VIDEO zur Bilanz-Pressekonferenz ist morgen Freitag, 11. April 2003, ab 16:00 Uhr via OTS http://www.otsweb.tv abrufbar.

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