Riepl fordert Politische Bildung als Fach in jeder Schulstufe der Berufsschulen

Gehrer behandelt Berufsschüler stiefmütterlich

Wien (SK) Bildungsministerin Gehrer sollte das Jubiläum "25 Jahre Politische Bildung" zum Anlass nehmen, sich des "Stiefkindes Berufsschule" anzunehmen und Politische Bildung in jeder Stufe der Berufsschule zum Unterrichtsfach machen, erklärte Franz Riepl, SPÖ-Abgeordneter und Mitglied des Bildungsausschusses, Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Tatsache sei, dass Politische Bildung neben der fachlichen auch eine wichtige gesellschaftspolitische Komponente habe. Derzeit werde dieses wichtige Fach aber nicht einmal in jeder Schulstufe der Berufsschulen unterrichtet, "was wieder einmal zeigt, wie stiefmütterlich die Berufsschulen von Gehrer behandelt werden". Traurige Tatsache sei auch, dass die Kenntnisse in Sachen Allgemeinbildung bei den Berufsschülern mit 15 Jahren - also beim Eintritt in die Berufsschule - besser seien als beim Abschluss der Berufsschule. Und daran seien weder Schüler, noch Lehrer, sondern der unzureichende Lehrplan und die zu geringe Unterrichtszeit schuld. "Eine Ausweitung und Intensivierung des Bildungsprogrammes für Berufsschüler, und dazu gehört auch Politische Bildung in jeder Schulstufe, ist daher dringend gefordert", so Riepl, der abschließend erklärte, dass sich die Bildungsministerin doch sicher nicht zufrieden geben werde, dass beim Stichwort Politische Bildung den Schülern nur Gehrers undurchdachte Vorschläge zur Stundenreduktion, die in den letzten Tagen und Wochen für reichlich politischen Diskussionsstoff gesorgt haben, einfallen. (Schluss) cs

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