SPÖ-Wehsely: "Pensionsreform ist reine Geldbeschaffungsaktion für die schwarz-blauen Budgetlöcher!"

Wien (SPW-K) - Die angekündigte Pensionsreform der schwarz-blauen Bundesregierung war heute das beherrschende Thema bei den AnruferInnen am Servicetelefon der SPÖ-Wien. Dazu die Leopoldstädter SPÖ-Gemeinderätin Mag. Sonja Wehsely: "Die BürgerInnen sind zutiefst empört über diese Reform, die ihren Namen gar nicht verdient. Die Menschern wissen sehr wohl, dass es sich bei dieser sogenannten Reform um die Zerschlagung des Systems der solidarischen Sozialversicherung und eine reine Geldbeschaffungsaktion für den Finanzminister handelt um die tief klaffenden Budgetlöcher zu stopfen."****

Als hart und ungerecht, so Wehsely weiter, empfinden die AnruferInnen das schwarz-blaue Pensionspaket, weil sie nicht verstehen können, dass die arbeitenden Menschen und auch die PensionistInnen für die Steuererleichterungen für Unternehmer, für die massiv gestiegenen Zuwendungen für die Landwirtschaft und letztlich wohl auch für die Finanzierung der Abfangjäger zur Kasse gebeten werden sollen.

"Besonders bitter haben sich die Frauen beschwert, weil sie nicht einsehen warum zum Beispiel Präsenz- und Zivildienst dreimal so hoch für die Pension angerechnet werden wie die Kindererziehungszeiten. Sie haben - den absolut berechtigten - Eindruck, dass es wieder einmal die Frauen sind, die am ungerechtesten behandelt werden, denn einer heute 30-jährigen Frau mit zwei Kindern die in frühestens 35 Jahren in Pension gehen wird, wird die Pension beinahe halbiert. Der einhellige Meinung der AnruferInnen war nicht zu überhören: Nein zu diesem Vorschlag der Bundesregierung" , sagte Wehsely abschließend. (Schluss)

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