Ein "Sandkorn" für den Frieden

Jugend gegen Hass: 114 Schüler aus 14 Ländern in Österreich

Schüler aus dem Kosovo, Serbien, Montenegro, Albanien, Mazedonien, Polen, Slowenien, Niederlande, Bosnien, Kroatien, Ungarn, Schweden, Frankreich, Italien, und Österreich haben im Juni 1999 unter dem Namen "Sandkorn" die europäische Schülerzeitschrift "Uniting Future" gegründet.

Unter der Leitung von Prof. Hans Müller (Hak/Has/Htl Ybbs a.d. Donau) ist damit eine Schülerzeitschrift entstanden, die europaweit mit Jugendlichen und Ihren Problemen Kontakt aufnimmt. Das Projekt wird als klassen- und jahrgangsübergreifende Arbeit im Rahmen des "Management internationaler Projekte" durchgeführt. Dabei sollen Kontakte über die Landesgrenzen hinaus geschlossen werden, kulturelle und sportliche Veranstaltungen organisiert und die Partnerschulen in Nis (Serbien) und in Suva Reka (Kosovo) betreut werden.

Schüler aus 14 Ländern werden am Freitag, den 11. April vom Bundesheer nach Wien eingeladen.

Nach dem gemeinsamen Redaktionstreffen in Ybbs wird die Projektwoche in Wien fortgesetzt. Die "Spurensuche" in Wien sieht eine Befragung von Minderheiten und Ausländern zu den Themen wie "Die Religion der Anderen" oder "Behindert eine verschiedene Religionszugehörigkeit das Zusammenleben der Menschen" vor. Am Abend werden die Schüler zum Themenschwerpunkt "Hass und Gewalt am Vorabend des ersten Weltkrieges" durch das Heeresgeschichtliche Museum geführt.

Abschließend lädt der Leiter des Führungsstabes, Generalmajor Christian Segur- Cabanac im Namen des Verteidigungsministers die Schüler zu einem Empfang in das Heeresgeschichtliche Museum ein.

Die Damen und Herren Ihrer Redaktion sind dazu herzlich eingeladen. Ort: Heeresgeschichtliches Museum, Wien, 3., Arsenal
Zeit: 1800h - 1900h: Führung
1900h - 2000h: Empfang

Die Aktion "Sandkorn" steht u. a. unter der Schirmherrschaft von Dr. Heinz Fischer, Dr. Erhard Busek, Andre Heller und Nikolaus Harnoncourt. Die "Sandkorn-Väter" sind Prof. Hans Müller (Hak/Has Ybbs) und Dr. Wolfgang Wagner (Krankenhaus Amstetten).

Die Kooperation mit dem österreichischen Bundesheer begann durch die friedenssichernden Massnahmen des Bundesheeres im Kosovo, wo sich die Soldaten - zum Teil in ihrer Freizeit - auch am Wiederaufbau beteiligten.
Im Rahmen zahlreicher Projekte der "Zivil-Militärischen Zusammenarbeit" (CIMIC) am Balkan haben die österreichischen KFOR-Soldaten eine intensive Zusammenarbeit mit dem Gymnasium in Suva Reka begonnen.

Rückfragen an:
Major Michael Bauer, Bundesministerium für Landesverteidigung/Führungsstab
01 5200 24521 oder 0664 622 2919

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Landesverteidigung
Abteilung für militärische Öffentlichkeitsarbeit
Tel: +43 1 5200-0
miloea@bmlv.gv.at
http://www.bundesheer.at

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