ARBÖ: Verkehrstipps für Ostern (Teil 1)

Sicherheitsbewusste "Osterhasen" gurten sich an

Wien (OTS) - Die Osterferien stehen vor der Türe. Für Tausende Autofahrer bedeutet dies leider auch Stress, Staus und Hektik, denn der eigene Pkw ist nach wie vor das beliebteste Reisemittel der Österreicher. Damit sie gut an ihrem Ferienziel ankommen, haben die ARBÖ-Verkehrssicherheitsexperten die wichtigsten Tipps zusammengestellt.

Tipp 1: "Fahrt nicht furt ohne Gurt"
Das Leben hängt am Sicherheitsgurt. Obwohl die Vernunft für den Gurt spricht, ist leider nach wie vor jeder vierte Österreicher ohne Gurt unterwegs, wobei sich Frauen öfter anschnallen als Männer. Besonders schlimm: rund ein Drittel der Kinder fährt völlig ungesichert mit und Kindersitze sind häufig falsch montiert!. Die Hälfte der im Vorjahr zu Tode gekommenen PKW-Insassen waren nicht angegurtet. Ohne lebensrettenden Riemen ist das Verletzungsrisiko neunmal so hoch. Deshalb der eindringliche Appell des ARBÖ: Unbedingt anschnallen!

Tipp 2: Richtiges Verstauen des Urlaubsgepäcks
Beim Beladen des Kofferraums sollte das schwere Urlaubsgepäck möglichst weit vorne und so weit unten wie möglich verstaut werden. Bei Kombifahrzeugen darf das Gepäck nicht die Oberkante der Sitzbank überragen. Denken Sie daran, dass schwere Skiausrüstungen oder Taschen bei einem Zusammenstoß oder einer Notbremsung, zu schweren Verletzungen bei den Fahrzeuginsassen führen können. Wichtig ist auch, dass Pannendreieck und Autoapotheke griffbereit bleiben. Übrigens: Vergessen Sie sicherheitshalber nicht darauf, Schneeketten mitzunehmen.

Tipp 3: Nein zu Marathonfahrten - Pausen einplanen
Machen Sie die erste Pause nach etwa einer Stunde Fahrt, die zweite nach drei, die dritte nach fünf und die vierte (spätestens dann sollte man sowieso schon sein Etappenziel erreicht haben) nach sieben Stunden Fahrtzeit. Mindestlänge der jeweiligen Pausen: Die erste Pause sollte zumindest fünf Minuten dauern, für die richtige Länge der folgen-den Pausen, jeweils die Länge der vorangegangenen verdoppeln: erste Pause: fünf Minuten, zweite Pause: zehn Minuten, dritte Pause: zwanzig Minuten, vierte Pause: vier-zig Minuten

Tipp 4: Richtiges Fahrverhalten auf der Autobahn
"Wer grundlos links fährt, obwohl rechts alles frei ist, halbiert die Kapazitäten unserer Autobahnen und vergrößert damit das Staurisiko", meinen die ARBÖ-Experten. Linksfahrer provozieren außerdem auch das Rechtsüberholen. Dies ist aber nach wie vor grundsätzlich verboten. Außerdem provozieren Linksfahrer eine weitere Unart auf den Autobahnen: das Drängeln. Polizei und Gendarmerie führen eine hohe Zahl aller Unfälle darauf zurück. Dabei ist es relativ einfach, den richtigen Respektabstand einzuhalten. "Den halben Tachowert in Metern", empfiehlt der ARBÖ und betont: "Das gilt allerdings nur bei trockener Fahrbahn und guten Sichtverhältnissen. Bei Nässe oder Nebel dementsprechend mehr."

Last but not least: Mautpickerl nicht vergessen
Jene Kraftfahrer, die kein Jahresmautpickerl verwenden, auf der Fahrt zum Urlaubsort jedoch Autobahnen oder Schnellstraßen benützen, sollten auf das Kleben der Mautvignette nicht vergessen. Hinweis: Es gibt auch 10-Tagesvignetten für PKW und Motorräder, die in allen n ARBÖ-Dienststellen erhältlich sind.

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