Trend zum Bier

Wien (OTS) - Die österreichische Brauwirtschaft konnte im Jahr
2002 eine Erhöhung des Inlandsausstoßes um 1,5 Prozent auf 8,3 Millionen Hektoliter erreichen. Österreich ist somit das einzige Land in Westeuropa mit einer Steigerung des Bierausstoßes.

Märzenbier behauptet seine Stellung

Betrachtet man die Ergebnisse der heimischen Brauwirtschaft im Detail, wird ersichtlich, worauf dieser Erfolg beruht. Traditionell dominiert in Österreich Lager/Märzenbier den Markt. Diese Biersorte gilt mit einem Marktanteil von 56,6 Prozent als die beliebteste hierzulande. In den vergangenen fünf Jahren konnte hier ein Plus von 6,1 Prozent erzielt werden, gegenüber dem Vorjahr nahm der Ausstoß 2002 gar um 3,1 Prozent zu.

Zurück zur Natur

Doch es gab unter den zahlreichen österreichischen Biersorten noch weitere Sieger: so etwa das Weizen- oder Weißbier mit einem Zuwachs von 11,9 Prozent oder den Radler mit plus 13,3 Prozent in den vergangenen fünf Jahren. Wo der Grund für diese für den heimischen Biermarkt so erfreuliche Entwicklung liegt, erklärt der Obmann des Verbandes der Brauereien Österreichs, KR Johann Sulzberger: "Viele Österreicherinnen und Österreicher haben künstliche Substitutionsgetränke beiseite gestellt und sich wieder für Gesundes und Natürliches aus Österreich entschieden: Für unser Bier".

Bier liegt im Trend

Als absolutes Naturprodukt liegt Bier voll im Wellness- und Gesundheitstrend. Diese Strömung wirkt sich nicht nur auf den Tourismus und die Gesundheit aus, sondern auch auf die heimische Brauwirtschaft. Menschen in unserem Land sind körperbewusster geworden.

Neben sportlicher Aktivität wird immer mehr auf Inhaltsstoffe von Speisen und Getränken geachtet. Im Bereich der Getränke gibt es - mit Ausnahme von reinem Quellwasser - kein Getränk, das eine 100 prozentige Reinheit garantieren kann wie Bier. Der Pro-Kopf-Verbrauch der Österreicherinnen und Österreicher stieg auf 108,6 Liter pro Jahr.

Starkes Wachstum bei Braustätten

Bei österreichischen Biertrinkern steigt das Qualitäts- und Sortenbewusstsein, und mit diesem auch die Aufgeschlossenheit gegenüber "selbstgebrauten" Qualitätsbieren, wie sie oftmals in Gasthausbrauereien angeboten werden. 2002 ist die Anzahl der heimischen Braustätten von 115 (2001) auf 127 angestiegen.
Die deutlichsten Zuwächse sind im Bierbundesland Nummer 1, Oberösterreich, zu verzeichnen. Allein dort finden sich mehr als ein Viertel aller österreichischen Braustätten (gleichviele wie in Wien, Niederösterreich und Burgenland zusammen).

Zukünftige Entwicklungen

Ob der positive Trend in der österreichischen Brauwirtschaft anhält, wird nicht allein vom Qualitätsbewusstsein der heimischen Konsumenten abhängen. Vielmehr wird er von weiteren politischen Entwicklungen bestimmt werden. Hier vor allem von den Lösungen für aktuelle Probleme wie Road Pricing, der viel zu hohen Biersteuer oder der möglichen Einführung von Pfand auf Einweggebinde, welche in Deutschland bereits großes Chaos verursacht hat.

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