Wiener Grüne fordern effektive Ring-Radweg-Sanierung

Wien (OTS) - Am Beispiel zweier bislang besonders gefährdeter Passagen am Ring-Radweg auf Höhe der Wiener Staatsoper illustrierte der Klubobmann der Wiener Grünen, Mag. Christoph Chorherr, im Rahmen eines Mediengespräches am Donnerstag, die Gefährlichkeit der am meisten befahrenen Radroute Wiens. Insbesondere kritisierte er, dass bei den nun geplanten Maßnahmen offenbar auf die Kreuzungsbereiche vor der Oper vergessen wird. Als konkrete Lösung forderte er eine Verlegung des Radweges auf die Nebenfahrbahn des Rings bzw. eine neue großzügige Raumgestaltung für Radfahrer vor der Oper, die bislang u.a. von diversen Bussen verhindert werde. Die Kreuzung Opernring-Operngasse ist laut aktueller Radverkehrserhebung die meist befahrene Stelle im Wiener Radverkehrsnetz. In der Spitzenstunde wurden an dieser Stelle 777 Radfahrerinnen und Radfahrer gezählt. Chorherr betonte, dass diese Lösungen eines politischen Engagements von Verkehrsstadtrat DI Rudolf Schicker bedürfe, welche er, Chorherr, aber bislang vermisse. Hinsichtlich der zukünftigen Verkehrsentwicklung hielt er fest, dass sich die Stadt Wien zur Erreichung ihres angestrebten Zieles von 8 Prozent Radverkehr in Wien (dzt.: 4,5 Prozent) noch wesentlich mehr einfallen lassen müsse. Hinsichtlich des Ring stellte er fest, dass man bei einer Verdoppelung des Radverkehrs auch über die Freigabe einer Fahrspur am Ring nachdenken müsse. Gegenwärtig sei aber die Freigabe der Nebenfahrbahn am Ring angesagt, so Chorherr.

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