Heinzl: Massive Verschlechterungen für Bahn-Pendler und Fernreisende aus der Region St. Pölten

Vier Fernzüge halte nicht mehr am Verkehrsknotenpunkt St. Pölten

St. Pölten, (SPI) - "Für die Österreichischen Bundesbahnen scheint die Niederösterreichische Landeshauptstadt nur mehr ein ‚Durchgangsposten' zu sein. Die aktuellen Fahrplanungen, in denen nicht weniger als 4 moderne und attraktive Reisezüge, die zudem in bestimmten Fahrtrichtungen auch für Pendler, SchülerInnen und StudentInnen ein attraktives Angebot wären, sollen in St. Pölten künftighin durchfahren", zeigt sich St. Pöltens SP-Nationalrat Anton Heinzl verärgert über die aktuellen Planungen der ÖBB.****

Betroffen sind der EC 69 von Salzburg nach Wien West (St. Pölten ca. 19.00 Uhr), der IC 541 von Linz nach Wien West (St. Pölten ca. 8.00 Uhr), der ÖBB-EC 562 von Wien West nach Langen am Arlberg (St. Pölten ca. 7.00 Uhr) und der IC 746 von Wien West nach Salzburg (St. Pölten ca. 20.15). Während beispielsweise die Oberösterreichische Landeshauptstadt Linz von allen Zügen ‚angefahren' wird, werden in Niederösterreich neben St. Pölten auch andere Halte, wie in Attnang-Puchheim, Amstetten und St. Valentin, gestrichen.

"Werden hier in gewissen Segmenten auch die PendlerInnen benachteiligt, so ist es für Fernreisende aus der Region des Zentralraums Niederösterreich geradezu eine Zumutung, in Hinkunft entweder nach Wien - oder gar nach Linz fahren zu müssen, um in diese Züge zusteigen zu können. St. Pölten ist ein Hauptverkehrsknotenpunkt für den Fernreiseverkehr. Unser Einzugsgebiet geht weit über die Bezirksgrenzen hinaus. Wenn hier die ÖBB ihre Fahrgäste nur mehr aus dem Großraum Wien und Linz ‚lukrieren' wollen, so werden sie wohl einiges an Fahrgäste einbüßen. Ich habe auch kein Verständnis dafür, dass man Pendler, die zu den treuesten Kunden der ÖBB gehören, aus den Fernreisezügen offenbar ‚hinausdrängen' möchte", so der St. Pöltner SP-Bezirksvorsitzende Heinzl zu den Maßnahmen der ÖBB-Fahrplanplaner. Heinzl verlangt, dass alle betroffenen Züge in der Landeshauptstadt halten.
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