GRAS: Schrumpfendes Hochschulbudget trifft vor allem Studierende Utl: Hochschulbudget um 20 Prozent aufstocken zur Verbesserung der Studienbedingungen

Wien (OTS) - Die Grünen & Alternativen StudentInnen (GRAS) fordern eine Aufstockung des Hochschulbudgets um mindestens 20 Prozent. Rektorenchef Winckler bestätigte heute mit seinen klaren Worten zur sinkenden Hochschulfinanzierung die Notwendigkeit der Umsetzung dieser zentralen GRAS-Forderung. Der Anteil an Ausgaben für die Hochschulen am Bruttoinlandsprodukt ist von 1,22 Prozent 1999 auf heute 1,11 Prozent gesunken. "Gehrers Beitrag zur Regierungssprechblase ‚Zukunft braucht Verantwortung’ besteht in einer kurzsichtigen Aushungerung der Universitäten. Leidtragende sind in erster Linie die Studierenden", erklärt Barbara Wittinger GRAS-Spitzenkandidatin für den ÖH-Wahlkampf.****

Die Studierenden spüren die Folgen der mangelnden Hochschulfinanzierung schon seit langem. Überfüllte Hörsäle, bei weitem zu wenig Lehrveranstaltungen und Seminarplätze, Probleme mit Anmeldungssystemen, kurze Bibliotheksöffnungszeiten - das Studium wird zunehmend zum Hürdenlauf. "Gehrer muss endlich ihre Verantwortung wahrnehmen und für eine ausreichende Finanzierung der Universitäten Sorge tragen. Sie setzt den Sparstift immer an derselben Stelle an und schadet damit dem Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Österreich", so Ralph Schallmeiner GRAS-Spitzenkandidat.

Die GRAS erneuert daher ihre Forderung nach einer Aufstockung des Hochschulbudgets um mindestens 20 Prozent. 15 Prozent davon müssen auf die Verbesserung der Studienbedingungen verwendet werden, der Rest soll in die Forschung fließen. "Die Universitäten lassen sich die Schuld an den elenden Studienbedingungen nicht in die Schuhe schieben. Verantwortlich dafür ist einzig Gehrers mangelndes bildungspolitisches Verständnis", schließen Wittinger und Schallmeiner.

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