VP-Neuhuber: Völliges Versagen der Wiener Stadtregierung in der Weiterentwicklung des Wiener Praters

Wien (VP-Klub): "Ein schlimmes Déjà Vu Erlebnis bot die heutige Pressekonferenz von SP-Vizebürgermeisterin Laska und SP-Planungsstadtrat Schicker in Bezug auf die angekündigte Präsentation des Prater-Wahlkonzeptes. Zum wiederholten Male wird nun von neuen Projekten und der Entwicklung eines Masterplanes gesprochen. Dies ist alles bereits mehrfach erfolgt", kritisierte der Planungssprecher der Wiener ÖVP, Mag. Alexander Neuhuber, in Reaktion auf die heutige Pressekonferenz.****

Es gibt Tonnen von Papieren und Konzepten, die offensichtlich ungelesen in den Katakomben des Rathauses verschwinden. So wurde vor rund 5 Jahren schon ein neuer Masterplan mit einer genauen Flächenverteilung für verschiedene Typen von Attraktionen entwickelt. Damals wurden sogenannte Inseln definiert, denen in der Folge Funktionen zugeordnet wurden. Im Zuge ihrer Tätigkeit überprüften die damaligen Pratermanager Mag. Martin Schwarz und Günther Sallaberger zahlreiche Projekte auf ihre Realisierbarkeit und führten mit verschiedensten Weltkonzernen Anbahnungsgespräche.

Die dringlich anstehende Reorganisation und Neustrukturierung der diversen Praterflächen entwickelt sich immer mehr zum "Mensch-ärgere-Dich-nicht"-Spiel und auch jetzt heißt es wieder für alle Beteiligten "zurück an den Start".

Besonders dramatisch wird die Situation in zunehmendem Maße für viele Praterunternehmer, die seit Ende Oktober letzten Jahres unter einem überfallsartig verordneten Planungs- und Projektstopp leiden. Damit werden auch kleine Verbesserungen und Neuaufstellungen unterbunden und dadurch in der Folge zahlreiche Arbeitsflächen gefährdet.

Es ist geradezu ein Hohn, dass Laska und Schicker auch heute wieder keine konkreten Aussagen über nun folgende Schritte und insbesondere Termine gemacht haben. Gäbe es einen Praterpreis für schwammiges Gerede, so hätten Laska und Schicker unangefochten ex aequo den ersten Platz eingeheimst.

"Seit Jahren fordert die Wiener Volkspartei konkrete Umsetzungen anstelle nebulosen Geredes. Touristen, Wienerinnen und Wiener als auch Praterunternehmen haben es satt, zum Watschenmann der SP-Planungspolitik gestempelt zu werden", so Neuhuber abschließend.(Schluss)

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