SPÖ-Juznic: Scheinheilige Argumentation von Tschirf und Kabas zu Gaspreis

Stark gestiegener Gaseinstandspreis Ursache für Preisanpassung

Wien (SPW-K) - Als "scheinheilig" und sachlich bewusst falsch bezeichnete Mittwoch SPÖ-Gemeinderat Peter Juznic die Argumentation der beiden Klubobmänner von ÖVP und FPÖ, Tschirf und Kabas, zum Thema Anpassung der Gaspreise. Diese würden nicht aus Jux und Tollerei, sondern aufgrund der insgesamt stark gestiegenen Gaseinstandspreise, die bekanntlich an die Entwicklung des Erdölpreises zeitverzögert gebunden wären, erfolgen, stellte Juznic in einer Aussendung des Pressedienstes der SPÖ Wien fest. ****

Wiengas sei ein Unternehmen, das - so wie andere auch -betriebswirtschaftlich geführt werde, sich vor allem in Zukunft verstärkt am Markt behaupten müsse und daher auch gezwungen sei, auf von ihm nicht direkt beeinflussbare Entwicklungen zu reagieren. Unverantwortlich wäre es jedenfalls, notwendige Preisanpassungen nicht vorzunehmen, allzulange vor sich herzuschieben und einen Schuldenberg anzuhäufen und damit in wirtschaftlicher Hinsicht fahrlässig zu handeln, hob Juznic hervor.

Der Preisanpassung stünde die Sicherung der qualitativ hochwertigen Leistung bei der Gasversorgung der Kunden von Wiengas gegenüber, was man bei den exorbitanten Belastungen seitens der ÖVP/FPÖ-Bundesregierung nicht behaupten könne, setzte Juznic fort. Die Maßnahmen der ÖVP/FPÖ-Koalition dienten ausschließlich zum Stopfen von Budgetlöchern. Vor allem finanzielle schwächere Bevölkerungsschichten würden zur Kasse gebeten, gleichzeitig Leistungen dramatisch eingeschränkt. Nicht zuletzt sei seitens des Unternehmens Wiengas bereits klargestellt worden, dass bei einem entsprechenden spürbaren Sinken des Gaseinstandspreises auch eine Reduzierung des Kundenpreises denkbar sei. Dies sei ja, so Juznic, bekanntlich auch in der Vergangenheit einige Male so geschehen.

Er würde sich jedenfalls wünschen, dass die Wiener ÖVP und FPÖ jedesmal auch dann, wenn ihre Parteifreunde in der Bundesregierung die Wienerinnen und Wiener mit diversen Belastungsorgien und Steuererhöhungen auch auf Energieträger geradezu überziehen, sich mit ihrer Kritik lautstark zu Wort melden. "Dass sie dies nicht tun, ist einmal mehr eine Bestätigung der widersprüchlichen und scheinheiligen Politik von ÖVP und FPÖ", schloss Juznic. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Klub Rathaus, Presse
Franz Schäfer
Tel.: (01) 4000-81923
Fax: (01) 4000-99-81923
mailto: franz.schaefer@spw.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10003